Die ersten Hochlandrinder sind im Rohrbachtal angekommen

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Foto Haßdenteufel

Nach einer langen Vorbereitungsphase sind nun endlich die ersten Tiere im Rohrbachtal angekommen. Eine kleine Herde schottischer Hochlandrinder wurde letzte Woche auf der riesigen Weide angesiedelt, weitere folgen in den nächsten Tagen. Sie sollen das dortige Naturschutzgebiet beweiden und vor Verbuschung bewahren. Die Landschaft wird so offen gehalten. Bislang musste das teilweise sumpfige Tal aufwändig mit Spezialmaschinen gemäht werden.

Landwirt Edgar Sander bringt die Rinder nach und nach, so dass sie sich in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können. Die Ankunft eines Bullen Mitte letzter Woche konnten zufällig ein paar Wanderer miterleben. Mit Mohrrüben und Streicheleinheiten wurde das mächtige Tier auf die neue Weide gelockt, wo es dann gemütlich von dannen trabte. Bei den schottischen Hochlandrindern handelt es sich um eine sogenannte „Robust-Rasse“, die das ganze Jahr draußen auf der Weide steht. Das Beweidungsprojekt ist ein weiterer Bestandteil der Biosphärenstadt St. Ingbert, die sich so ökologisch wie möglich präsentieren möchte.

Ende September wird es eine öffentliche Info-Veranstaltung an der Weide im Rohrbachtal geben. Vertreter des NABU, der Naturlandstiftung, der Stadt und Landwirt Edgar Sander stehen dann interessierten Bürgern Rede und Antwort. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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