Start Sport FCS: Aufpassen, dass das Selbstvertrauen nicht in Nachlässigkeit umschlägt

FCS: Aufpassen, dass das Selbstvertrauen nicht in Nachlässigkeit umschlägt

Vor dem Spiel zu Hause gegen den ewigen Südwestrivalen aus Pirmasens, herrscht angespannte Ruhe bei Cheftrainer Dirk Lottner: „Wenn man mit neun Punkten aus der Englischen Woche rausgeht, sorgt das sicherlich für Selbstvertrauen. Trotzdem müssen wir aufpassen, dass unser Selbstvertrauen nicht in Nachlässigkeit und Überheblichkeit umschlägt. Das ist ein schmaler Grat manchmal. Da wünsche ich mir und hoffe, dass die Mannschaft da weitermacht, wo wir vergangene Woche aufgehört haben“. Personelle Veränderungen sind angesichts der guten Leistungen der letzten Spiele des 1. FC Saarbrücken nicht zu erwarten.

Überraschend gut ist der FK Pirmasens in die neue Runde gestartet. Meistens gegen den Abstieg kämpfend, hat er sich in den ersten Wochen der Saison im oberen Drittel platzieren können. „Das wird mit Sicherheit keine einfache Aufgabe. Sie stehen tief, arbeiten gut gegen den Ball und warten permanent auf Fehler, um in Umschaltsituationen zu kommen. Da liegt der Knackpunkt für morgen. Wir müssen ein hohes Bewusstsein für den Ballbesitz
bekommen und gut organisiert sein. Wenn es Ballverluste gibt, gilt es schnell auf Defensive umzuschalten bzw. sofort das Gegenpressing einzuleiten. Das sind alles Ansätze, die wir
morgen brauchen werden. Es kann gut sein, dass wir viel Geduld haben müssen, den Gegner ein Stück weit zurechtlegen müssen und immer wieder auf die Situationen lauern müssen“, so Lottner.

Als weiterer Ansprechpartner in der Pressekonferenz vor dem Spiel, das am Samstag um 14.00 im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion angepfiffen wird, stand Marvin Studtrucker zur Verfügung. Dieser hatte gegen Hoffenheim seine bisher beste Saisonleistung gezeigt. Offensichtlich fühlt er sich auf der rechten Seite wohler als auf links, wo er bisher eingesetzt worden war. „Natürlich würde ich lieber zentral spielen.“ bekennt er offenmütig, aber im gegenwärtig praktizierten 4-4-2-System des 1. FC Saarbrücken gibt es diese Position nicht.