Die Zahl der Genehmigungen im Wohnungsbau nimmt weiter zu

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Die Nachfrage nach Wohnraum nimmt weiter zu. Im Saarland haben die Bauaufsichtsbehörden von Januar bis September 2016 die Errichtung von 849 neuen Wohngebäuden bewilligt. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes des Saarlandes waren dies 244 Genehmigungen oder 40,3 Prozent mehr als in den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Die Zahl der dabei geplanten Wohnungen stieg um 41,9 Prozent auf 1 551.
Von den 849 Genehmigungen entfielen 699 auf Einfamilienhäuser und 69 auf Wohngebäude mit zwei Wohnungen. Die restlichen 81 Gebäude sind Mehrfamilienhäuser. Mit 837 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern wurde das Vergleichsergebnis des Vorjahres um 40,4 Prozent übertroffen. Bei den Mehrfamilienhäusern erhöhte sich die Wohnungsanzahl um 43,7 Prozent auf 714.

Für eine durchschnittlich große Wohnung von 121 Quadratmetern waren Baukosten in Höhe von 196 300 Euro zu veranschlagen. Der Neubau eines Einfamilienhauses schlägt im Durchschnitt mit 273 000 Euro zu Buche. Allerdings stehen dann 160 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung.

92 Prozent der Bauantragsteller sind private Haushalte. Sie planen Bauinvestitionen in Höhe von 242 Mio. Euro. Weitere 62 Mio. Euro werden von Unternehmen und der öffentlichen Hand in den Wohnungsbau investiert.

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