Verortung der Hebammenausbildung an der Hochschule ist eine attraktive Alternative zur Ausbildung

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Die Arbeitsbedingungen sind nicht leicht, die Verantwortung und vor allem die Kosten für die Haftpflichtversicherung sind hoch – viele Gründe, warum das Interesse am Beruf der Hebamme nachlässt. Es gibt zwar immer noch mehr Anfragen als Ausbildungsplätze für die Hebammenausbildung, allerdings ist die Zahl fallend. Zu dem Vorschlag, die Hebammenausbildung an der Hochschule zu verorten und sie damit attraktiver zu machen, erklärt der Gesundheitsexperte der SPD-Landtagsfraktion Volker Schmidt: „Das Gesundheitswesen verändert sich stetig, die Anforderungen an die Hebammen und ihre Verantwortung für Mutter und Kinder steigen, aber auch die Angleichung an internationale Ausbildungssysteme spielt eine Rolle, sodass die Verortung an der Hochschule eine attraktive Alternative zur Ausbildung wäre und Hebammen auch über das Pensum an Ausbildungsplätzen hinaus den Beruf erlernen können. Wenn eine Akademisierung der Ausbildung das Interesse der Menschen an dem Beruf weckt, dann ist das auf jeden Fall ein Weg, den wir eingeschlagen sollten. Denn mehr Hebammen bedeuten auch weniger Zeitdruck und intensiverer Umgang mit Mutter und Kind, die betreut werden.“

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