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Weniger Investitionen in der saarländischen Industrie

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Die saarländischen Industriebetriebe haben im vergangenen Jahr 929 Mio. Euro in ihre Sachanlagen investiert. Nach sehr hohen Investitionen im Jahr 2014 fiel das Ergebnis nun um 21,7 Prozent geringer aus. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes des Saarlandes flossen 93 Prozent des Investitionsvolumens in Maschinen und maschinelle Anlagegüter.
Die höchsten Investitionssummen fielen 2015 weiterhin bei den Schwergewichten der saarländischen Industrie an – der Fahrzeugindustrie, der Metallindustrie sowie dem Maschinenbau. Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen investierten im vergangenen Jahr 256 Mio. Euro, was einem Anteil von 28 Prozent am gesamten Investitionsvolumen entspricht. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Ausgaben um 48 Prozent verringert. Zum Gesamtergebnis trugen die Betreibe der Metallerzeugung und Metallbearbeitung mit 23 Prozent bei, sie gaben 214 Mio. Euro für Erhaltung und Erneuerung ihrer Ausstattung aus. Damit blieben ihre Investitionen knapp unter dem Vorjahresniveau. Die Maschinenbauer drosselten ihre investiven Ausgaben um nahezu ein Drittel auf 134 Mio. Euro bei einem Anteil von fast 15 Prozent. Die Hersteller von Metallerzeugnissen steigerten ihre Investitionstätigkeit um 35 Prozent auf 65 Mio. Euro. Das entspricht sieben Prozent der gesamten Investitionssumme.

Um 55 Prozent auf 72 Mio. Euro erhöhten die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren ihre Ausgaben in den Kapitalstock. Die Nahrungs- und Futtermittelhersteller meldeten 40 Mio. Euro an Investitionen. Die Betriebe der „Herstellung von Glas, Keramik sowie Verarbeitung von Steinen und Erden“ tätigten Investitionsausgaben im Umfang von 21 Mio. Euro.

Für diese Statistik wurden alle saarländischen Industriebetriebe (mit mindestens 20 Beschäftigten) des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden befragt.

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