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Quartiersmanagerin in Malstatt vorgestellt: Stadtteilentwicklung in enger Kooperation mit den Bürgern

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Informierten über das neue Quartiersmanagement in Saarbrücken-Malstatt: (v.li): Maya Kothe, Leiterin des Amtes für Stadtgrün und Friedhöfe, Quartiersmanagerin Haifa Jelassi, Wolfgang Schönberger, Abteilungsleiter beim DWSAAR, Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Monika Kunz, Leiterin des Stadtplanungsamts. Foto: Paulus

Am 1. Oktober hat Hana Jelassi ihre Stelle als Quartiersmanagerin in Saarbrücken-Malstatt angetreten. Im Januar nächsten Jahres eröffnet am Pariser Platz das neue Quartiersbüro und damit die Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger in Malstatt. In einem Pressegespräch am Mittwoch, 14. Dezember, erläuterte Hana Jelassi zusammen mit Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Wolfgang Schönberger vom Diakonischen Werk an der Saar, dem Träger des Quartiers-managements, wie die Malstatter am Stadtentwicklungsprozess beteiligt werden.

 

Der Saarbrücker Stadtteil profitiert vom Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“, in das zu jeweils ein Drittel Mittel aus Bund, Land und Stadt einfließen. „Soziale Stadt“ als integrierte Stadtteilentwicklung bezieht die Bürger gezielt in das Entwicklungsverfahren mit ein.

 

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz: „Ich freue mich, dass wir mit Hana Jelassi als Quartiersmanagerin und mit dem Quartiersbüro neue zentrale Anlaufstellen im Stadtteil Malstatt schaffen konnten. Hier können sich die Bürgerinnen und Bürger über das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ informieren und vor allem auch Ideen und Anregungen einbringen. Denn es ist uns wichtig, die Menschen vor Ort an den Projekten aktiv zu beteiligen.“

 

Geplant sind unter anderem Workshops, zu denen die Bürgerinnen und Bürger  eingeladen werden. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort. „Das Diakonische Werk an der Saar als Träger des Quartiersmanagements ist mit dem Stadtteilbüro und weiteren Projekten schon seit vielen Jahren im Stadtteil Malstatt tätig und bringt somit sehr viel Erfahrung in der Arbeit im Quartier mit ein“, sagt Wolfgang Schönberger. Zudem bestehe eine gute Vernetzung zu anderen Akteuren wie den städtischen Ämtern, der Zukunftsarbeit Molschd (ZAM) oder dem Stadtteilverein „Malstatt gemeinsam stark“.
Im Rahmen eines bereits bestehenden „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ werden nun bereits erste Maßnahmen angegangen.  „Gemeinsam mit dem Amt für Stadtgrün und Friedhöfe sollen zum Beispiel der neue Skatepark am Bürgerpark entstehen sowie die Umgestaltung des Pfarrer-Bleek-Platzes erfolgen“, berichtet Jelassi. Dafür hat es bereits beim Nachbarschaftsfest eine erste Beteiligung von der ZAM und dem Amt für Stadtgrün und Friedhöfe gegeben. „Außerdem sollen im kommenden Jahr neben der Kirchbergschule eine neue Wegeverbindung sowie ein ergänzender Spielbereich geschaffen werden. Hier wird die bewährte enge Zusammenarbeit aller Akteure der grünen Insel Kirchberg mit der Stadtverwaltung fortgesetzt“, betont Jelassi.
Ziel im Rahmen von Soziale Stadt sei es auch, Jugendliche und Migranten in den Bürgerbeteiligungsprozess miteinzubeziehen. In Malstatt leben Menschen aus 118 unterschiedlichen Nationen, darunter viele Kinder und Jugendliche. Aufgrund der verhältnismäßig günstigen Mietkosten gebe es einen hohen Zuzug. „Wir müssen neue Formen und Methoden kreieren, um ihre Beteiligung zu ermöglichen“, sagt Jelassi.
Eine weitere Aufgabe des Quartiersmanagements ist die Verwaltung des Verfügungsfonds. Der Verfügungsfonds ist ein Instrument zur Förderung kleinteiliger Projekte der Bürgerinnen und Bürger. Mit ihm soll ein Anreiz geschaffen werden, um die Bürger zu mehr Eigeninitiative für ihren Stadtteil zu motivieren.

 

Am Montag, 19. Dezember,  lädt das Quartiersmanagement um 15 Uhr alle Akteure in das neue Quartiersbüro am Pariser Platz (Rheinstraße 29) zu einer Auftaktveranstaltung ein.

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