Ehrenamtsbörse Saarbrücken zieht positive Bilanz

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Zahl der Beratungen hat sich 2016 mehr als verdoppelt

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 281 Personen – und damit mehr als doppelt so viele wie 2015 – in der Ehrenamtsbörse des Regionalverbands persönlich und intensiv beraten. Nach Angabe von Regionalverbandsdirektor Peter Gillo sei zu Jahresbeginn die Nachfrage der Bürgerinnen und Bürger sich zu engagieren, besonders hoch gewesen: „Das lag vermutlich vor allem an der aktivierten Hilfsbereitschaft im Zuge der Flüchtlingssituation. Aber auch die geflüchteten Menschen selbst, viele davon aus Syrien, haben die Beratung genutzt, um Ehrenämter zur Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse zu finden.“ Auch Vereine und soziale Organisationen nahmen 2016 die Beratungsangebote der Ehrenamtsbörse vermehrt in Anspruch. Hauptanliegen bei den insgesamt 66 Beratungsterminen war die Gewinnung und Qualifikation von Ehrenamtlichen. Daneben gab es vermehrt Anfragen zur Vereinssatzung, zum Versicherungsschutz und zu rechtlichen Fragen.

Zusätzlich wurden 2016 zahlreiche Informationsveranstaltungen rund um das Thema Ehrenamt für Vereine angeboten. Diese wurden insgesamt von über 1.300 Personen wahrgenommen. „Der große Zuspruch unserer Angebote zeigt, wie groß das Thema Ehrenamt im Saarland gehandelt wird. Nicht umsonst sind wir deutschlandweit gesehen Spitzenreiter, was die Vereinsdichte betrifft.“, so Dirk Sold, Leiter der Saarbrücker Ehrenamtsbörse. Eine Vereinsbefragung ergab, dass gerade rund um das Thema „Finanzen und Steuern im Verein“ ein großer Wissensbedarf besteht. Die erstmals angebotene Veranstaltungsreihe zum Thema „Kassierer im Verein“ bestätigte dies und war jeweils innerhalb einer Woche ausgebucht. Auch der Internationale Ehrenamtstag im vergangenen Dezember wurde mit einem überarbeiteten Konzept und insgesamt 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern positiv angenommen. Die Veranstaltung mit Vorträgen zu verschiedenen Themen der Vereinsarbeit mit anschließendem Get-together von Vereinen, Hilfsorganisationen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern, soll im Zwei-Jahres-Takt fortgesetzt werden.

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