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1. Gala-Kappensitzung der Grünen Nelke

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Was für eine rauschende Nacht! Bei der ersten Galakappensitzung 2017 der Großen Dudweiler Karnevalsgesellschaft „Grüne Nelke“ am vergangenen Samstag nahmen die Akteure auf der Bühne das Publikum im prächtig geschmückten Festsaal des Bürgerhauses mit auf eine sechsstündige, kurzweilige und phantastische Zeitreise zurück in die goldenen … – Entschuldigung ! – in die „grünen“ Zwanziger Jahre.
Pünktlich um 19.11 Uhr starte die Sitzung schon gleich mit einem ersten tollen Highlight als Auftakt: im Stile von Max Raabe und den Comedian Harmonists begrüßte Stefan Porteset mit gegeltem Haar und im Smoking am Mikrophon die Gäste mit „Willkommen, Bienvenue, Welcome!“ und einem Potpourri von alten, bekannten Schlager-Melodien mit eigenen Texten. Sitzungspräsident Achim Schmidt moderierte geschickt durch den Abend und fand stets schöne Überleitungen zu den Programmpunkten, bei dem ein Höhepunkt dem nächsten folgte.
Zum Brüllen komisch: der Auftritt von Karin Gier von den Wadgasser Glasspatzen. Als Ex-Bierkönigin und „Vorstandsmitglied des Alkohol-Vernichtungs-Ordens“ sagte sie dem Suff als Volksfeind den Kampf an und vernichtete den „bösen Höllensaft, der in dieser Welt nur Unglück schafft!“ Glas um Glas. „Weg damit – herunter! – Prost!“ rief sie und im Laufe ihres Vortrags schien sie immer beschwipster zu werden und konnte am Ende kaum noch klar sprechen. Das Publikum bog sich vor Lachen. Brillant: Multitalent Jonas Degen machte sich als „Der Mann am Piano“ über die moderne Jugendsprache und über den US-Präsidenten lustig. Ein Beispiel: „Ist das nicht ein schönes Auto?“ würde in der heutigen Jugendsprache heißen „was ist das für 1 Auto vong der Neiceheit her“. Klassiker wie „Die Glocke“ oder „Erlkönig“ von Friedrich „Chiller“ waren im Jugendslang kaum noch wieder zu erkennen. Degens Auftritt war nicht nur „semi-ROFL“ (zu Deutsch: mäßig komisch) sondern ein Vergnügen auf allerhöchstem karnevalistischen Niveau. Das Publikum dankte mit Standing Ovations und tosendem Applaus.
„Metzger“ Arno Mager machte sich später so seine köstlichen Gedanken über „eingefleischte Vegetarier“ und fragte sich, ob diese auch gerne „ins Gras beißen“, ob sie altern, oder welken und ob der Gott der Veganer „Kräuter-Buddha“ heißt. Verschiedene Tanzgruppen und Mariechen entführten das Publikum in uralte Kinofilme, in die Hinterhöfe des alten New York oder den Berliner Friedrichsstadt-Palast der 20er Jahre und begeisterten mit Anmut und großartigen Choreografien. Von der „feschen Lola“ bis zum „Siegesmund“ sangen die „Nelkensingers“ alte Schlager und die „Latzegallis“ sorgten bei ihrem 25-jährigen Bühnenjubiläum mit ihren Stimmungshits dafür, dass so richtig „die Post ab“ ging. „Ich bin so glücklich, dass ich es nach so vielen Jahren endlich einmal geschafft habe, eine Sitzung der Grünen Nelke zu besuchen!“ freute sich Ewald Blum, der als Gast im Publikum saß. Der Träger des Till-Ordens hatte seine „Elfriede Grimmelwiedisch“ zuhause gelassen und genoss das Programm sichtlich. „In den letzten Jahren hatte ich an diesen Terminen immer eigene Auftritte. Heute endlich mal nicht!“ Mit handfestem Faasenachts-Rock riss dann die junge Party- und Karnevalsband „Green Fiess“ das Publikum wiederholt von den Stühlen und als nach vielen geforderten Zugaben beim großen Finale noch einmal alle Akteure mit dem Publikum gemeinsam sangen, waren sich alle einig: „Wer einmal bei der „Nelke“ war, kommt immer, immer wieder!“ Für die 2. und 3. Gala-Kappensitzungen am 4. und 25. Februar gibt es nur noch wenige Restkarten.
Mitwirkende :
Büttenreden: Dagmar Montada als „Meiersch Elfriede“, Karin Gier, Petra Kleinbauer und Stefan Oberhausen als „Frau Faultraub und Herr Urschwenk“, Arno Mager Kabarett und Gesang: Stefan Porteset, Jonas Degen, Nelkensingers Tänze: Nelkenmäuse, Federnelken, Schautanzgruppe, Nelkenfunken, Große Tanzgarde, Mariechen: Luisa Jungblut, Nina Bommer, Johanna Degen, Musikalische Unterhaltung: „Die Angels“ “ Die Latzegallis“, „Green Fiess“

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