Cocktails zum Leichenschmaus

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Foto: Künstleragentur

Am 5. April gibt es das Kriminalstück „Cocktail für eine Leiche“ in der St. Ingberter Stadthalle

 

Es gibt Krimiklassiker, die unvergessen bleiben. Und die man sich immer wieder gerne ansieht. „Cocktail für eine Leiche“ gehört mit Sicherheit dazu. Denn besonders die Filmversion von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1948 gilt noch heute als Meilenstein der Filmgeschichte. Auf die Bühne der St. Ingberter Stadthalle kommt der Klassiker am 5. April in einer Inszenierung des Berliner Kriminaltheaters.

Zwei Studenten, Brandon und Phillip, planen den perfekten Mord, inspiriert durch eine Betrachtung ihres Professors über die „Kunst des Mordes“. Die beiden verbindet eine komplizierte Beziehung. Denn Phillip ist in Brandon verliebt, was dieser schamlos ausnutzt. Sie strangulieren einen Mitschüler und verstecken die Leiche in einer Truhe in ihrem Apartment. Um ihre Tat zu feiern und das Gefühl ihrer Überlegenheit auszukosten, veranstalten sie noch am selben Abend eine Party, zu der sie unter anderem die Freundin des Ermordeten, deren Ex-Freund, der zugleich ein guter Freund des Toten ist, sowie den Vater des Opfers einladen. Auch der Professor, der eigentliche Ideengeber, kommt zum Cocktail. Das Buffet der morbiden Party wird auf jener Truhe serviert, in welcher der Tote liegt. Wird jemand Verdacht schöpfen?

Patrick Hamilton wurde 1904 in London geboren. Nach der Schule schloss er sich einer Schauspieltruppe an, die Gastspielreisen durch die Provinz unternahm. Dabei erwachte sein schriftstellerisches Interesse und er wurde Stenograf in London. Mit nur 21 Jahren veröffentlichte er seinen ersten Roman „Monday Morning“; es folgten „Craven House“ und „Two Pence Coloured“. Sein erstes Theaterstück, welches gleich in London und New York aufgeführt wurde, hieß „Rope“. Dieser Thriller wurde 1948 von Alfred Hitchcock unter dem Titel „Cocktail für eine Leiche“ mit James Stewart in der Hauptrolle verfilmt.

Die St. Ingberter Aufführung ist eine neue Fassung des Stoffes. Geschrieben wurde sie von Wolfgang Rumpf, der auch die Regie übernommen hat. Im Ensemble des Berliner Kriminaltheaters spielen unter anderem Gunnar Haberland als Wyndham Brandon, Sebastian Freigang als dessen Freund Phillip Granillo und Sandra Steinbach bekannt aus Film und Fernsehen zum Beispiel „SOKO Wismar“, „Der Staatsanwalt“ oder aus dem „Tatort“, schlüpft in die Rolle der Janet Walker.

 

Karten zu „Cocktail für eine Leiche“ am Mittwoch, 5. April um 19.30 Uhr, in der Stadthalle St. Ingbert gibt es bei allen reservix- Vorverkaufsstellen, unter anderem an der Infotheke im Rathaus St. Ingbert (06894/13-891) oder in den Geschäftsstellen des Wochenspiegels. Ticket-Hotline: 01806/700733 (rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen), Ticket-Bestellung per Internet: www.reservix.de Die Karten kosten im Vorverkauf 17,50 €, (ermäßigt 15,50 €), an der Abendkasse 19,50 € (ermäßigt 17,50 €).

 

Fotos: Künstleragentur

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