FCS siegt verdient gegen motivierte Watzenborner

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Nach zwei schwierigen Wochen für Mannschaft und Trainerteam darf der 1. FC Saarbrücken wieder nach vorne sehen. Gegen den Tabellenvorletzten Teutonia Watzenborn-Steinberg wurde ein letztlich hoch verdienter 4:1 Sieg eingefahren. Das hört sich nach Normalität an, war es aber nicht.

Die Saarbrücker begannen kampflustig und setzten die beiden Spitzen Schmidt und Behrens immer wieder in Szene. Dirk Lottner hatte seine Mannschaft nach dem schwachen Auftritt in Pirmasens ordentlich durcheinander gewirbelt. Für Döringer, Wenninger, Mendler und Zeitz kamen Chrappan, Mendy, Steiner und Harder zum Einsatz. Operation erfolgreich, muss man dazu sagen. Denn vor allem über rechts kam mit Mendy wieder richtig Druck nach vorne. Nach neun Minute wurde Patrick Schmidt im Sechszehner zu Boden gedrückt: Elfmeter. Steven Zellner griff sich den Ball und versenkte unhaltbar – 1:0 für den FCS. Danach gab es weitere Chance für die Saarländer, doch Watzenborn kam immer wieder gefährlich vor das Tor von Ricco Cymer und gewann zum Ende der ersten Hälfte die Vorherrschaft auf dem Platz. Dennoch rettete der FCS die Führung in die Pause.

Wieder auf dem Platz kamen die Saarländer wieder zu mehr Chancen. Durch eine gute Kombination über rechts wurde Patrick Schmidt in Szene gesetzt. Er versenkte den Ball unhaltbar ins Netz (51. Minute). Danach bäumten sich die Hessen wieder ein wenig auf. Der kurz zuvor eingewechselte Müller nutzte eine Unaufmerksamkeit der Abwehr und verkürzte in der 58. Minute zum 2:1. Dennoch hatten die Hausherren das Spiel nun weitestgehend im Griff und kamen immer wieder durch schnell vorgetragenen Konter gefährlich vor das Tor der Watzenborner. In der 68. Minute konnte Zellner sehenswert nach einem Freistoß des nach der Halbzeit für Harder eingewechselten Marvin Studtrucker auf 3:1 erhöhen. Den Schlußpunkt setzte Patrick Schmidt, mit einem weiteren Elfmeter in der 87. Minute.

Fazit: Kein Zweifel, die Mannschaft, die gegen Watzenborn auf dem Platz stand, hatte ein anderes Gesicht als diejenige, die sich letzte Woche in Pirmasens blamierte. Besonders deutlich wurde dies auf der rechten Mittelfeldposition, wo Alex Mendy eine starke Leistung bot. Auch Patrick Schmidt, Steven Zellner und Mario Müller machten an diesem Samstag den Unterschied. Mit einem solchen Auftritt hätte man in der vergangenen Woche auch in Pirmasens gepunktet. Es hängt also letztlich an der Mannschaft selbst, die restlichen neun Spiele so positiv wie möglich zu gestalten. Die erneuten Niederlagen von Elversberg und Hoffenheim II lassen den FCS noch einmal näher an die Relegationsplätze rücken. Nichts ist unmöglich, wenn endlich einmal die notwendige Konstanz erreicht wird, die man in jedem Fall auch in der kommenden Saison benötigen wird, wenn es ganz offiziell um den Aufstieg geht.

1. FC Saarbrücken: Cymer – Chrappan, Zellner, Rau (46. Sachanenko) – Mendy, Steiner, Harder (46. Studtrucker), Holz, Müller – Schmidt (89. Sökler), Behrens
Trainer: Lottner

Teutonia Watzenborn-Steinberg: Dauth – Golafra (52. Müller), van Gelderen, Kotzke, Adomah – Goncalves, Spang, Lemke, Kodes (62. Azaouaghi) – Avdic (34. Simon), Marceta
Trainer: Parson

Tore:

1:0 Zellner (10. Minute – Elfmeter)
2:0 Schmidt (50. Minute)
2:1 Müller (58. Minute)
3:1 Zellner (68. Minute)
4:1 Schmidt (88. Minute – Elfmeter)

Zuschauer: 1750

 

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