Sulzbach braucht weiterhin eine Lebensmittelversorgung im Ortskern

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v.l.n.r. Peter Gillo, Reiner Zimmer, Rosemarie Moog, Dieter Heckmann, Anke Rehlinger, Heidi Blasius, Thomas Vogelgesang

Ministerin Anke Rehlinger zu Besuch im CAP-Lebensmittelmarkt in Sulzbach

 

Während einer Bürgersprechstunde, eingeladen durch Frau Rosemarie Moog, Mitglied der Regionalversammlung, besuchten Anke Rehlinger, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, sowie Peter Gillo, Regionalverbands direktor mit Vertretern der SPD-Stadtratsfraktion den CAP-Lebensmittelmarkt in Sulzbach.

Seit mehr als 5 Jahren befindet sich der CAP-Frischemarkt im Ortskern der Stadt Sulzbach. Auf einer Verkaufsfläche von 513 Quadratmeter bietet dieser Markt ein EDEKA-Vollsortiment mit über 7000 Artikeln im Lebensmittel- sowie Drogerie-Bereich an. Das besondere an dem CAP-Markt: zu dem 12-köpfigen Verkaufsteam zählen auch sechs Menschen mit körperlichen Behinderungen, davon sind 3 mit einem festen Arbeitsvertrag angestellt. Das Kürzel „CAP“ steht hierbei für „Handycap“ zu Deutsch „Benachteiligung“. Die Besucher konnten sich davon überzeu-gen, dass der CAP-Markt zum sprichwörtlichen „Lebensmittelpunkt“ für Menschen im Ortskern geworden ist. Dabei blieben ihnen die Sorgen der Verantwortlichen der reha integrations gmbh nicht verborgen, die befürchten, wenn sich der Rückgang beim Kundenzuspruch so fortsetzen sollte ein Fortbestand des Marktes nicht gewährleistet werden könne. Thomas Vogelgesang sowie Gisbert Latz, Geschäftsführer der reha integrations gmbh, schilderten die Proble-matik der fehlenden behinderten-gerechten Parkplätze direkt vor dem Markt, auch die nun langwährende Baustelle in der Sulzbachstraße macht ihnen Sorgen. „Wir appellieren an die Stadt Sulzbach, kostenfreies Parken anzubieten, sowie die Wiederbelebung und Verschönerung des Ortskerns anzugehen“, so Vogelgesang. Die Innenstadt darf nicht „ausbluten“. „Wir hoffen auch auf mehr Kundenzuspruch“ so Gisbert Latz, „wir sind kein anonymer Mas-senmarkt, wir setzen vielmehr auf Kunden-nähe, Service und Beratung. So bringen unsere Mitarbeiter auf Wunsch die Tüten ans Auto oder wir haben einen Lieferservice für die KundInnen, welche selbst nicht mehr einkaufen können. Gerne beliefern wir auch Firmen oder Vereine mit Produkten aus unserem Komplett-Sortiment“.

Im Gespräch mit Dieter Heckmann, Landtagskandidat der SPD im Regionalverband, wurden an diesem Tag mit der Geschäftsführung der reha integration und der Marktleiterin Heidi Blasius weitere Ideen entwickelt, für den CAP-Lebensmittelmarkt im Ortskern den Fortbestand zu sichern.

 

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