Start Kultur 21. Mai: Autorenlesung im KulturOrt Wintringer Kapelle

21. Mai: Autorenlesung im KulturOrt Wintringer Kapelle

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Wolfgang Werner: Autor und Psychologe Prof. Dr. Wolfgang Werner, Foto: Werner Göbel

Psychiater Prof. Dr. Wolfgang Werner stellt neues Buch vor

Der Psychiater Prof. Dr. Wolfgang Werner liest am Sonntag, den 21. Mai, um 11 Uhr aus seinem neuen Buch „Im Herzen meines Herzens“ im KulturOrt Wintringer Kapelle. Werner wurde vor dem Hintergrund seiner langjährigen Erfahrung in der Wechselwirkung zwischen Psychologie und Kunst dazu eingeladen, sich mit den aktuellen Themenfeldern des Kulturorts auseinanderzusetzen.Veranstalter ist die Volkshochschule Regionalverband Saarbrücken in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Obere Saar e. V. Die Autorenlesung wird von Peter Michael Lupp, Kulturreferent des Regionalverbandes Saarbrücken, moderiert. Der hier vorgestellte dritte und abschließende Teil der Buchreihe „Kunstreise durch das Land der Psychiatrie“ erscheint Anfang kommenden Jahres.

 

Werner widmet sich insbesondere der Fragestellung, unter welchen Bedingungen Menschen zur Erfüllung ihres Lebensentwurfes kommen, ihren Platz in der Welt und inneren Frieden finden können. In seinem neuesten Werk nimmt der frühere Chefarzt des saarländischen Landeskrankenhauses auch Bezug auf den Wintringer Hof sowie den KulturOrt Wintringer Kapelle. Auf dem Wintringer Hof arbeiten Menschen mit Behinderung in einer ökologischen Landwirtschaft. Werner geht in diesem Zusammenhang der Frage nach, wie es ist, mit Behinderung zu leben. Als unmittelbar oder mittelbar Betroffener.

 

Die Lesung wird musikalisch begleitet von Michael Christensen am Klavier und der Klarinette sowie Frank Grandjean am Kontrabass. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Mittagstisch im Landgasthaus des Wintringer Hofes. Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturort-wintringer-kapelle.de

 

Hintergrund:

Die Wintringer Kapelle wird seit 2006 behutsam zu einem außergewöhnlichen Ort der Kunst und Kultur entwickelt. Im Fokus steht die Frage, wie sich Lebensräume bewahren und zukunftsfähig gestalten lassen. Damit einher geht die Schlüsselfrage der Nachhaltigkeit: Was brauchen wir wirklich für das gute Leben? Mit der Unterstützung künstlerischer Reflexionen werden jedes Jahr gesellschaftsrelevante Themen angesprochen, die für die nachhaltige Gestaltung unseres „Raumes für Leben“ – der Biosphäre – vermehrt ins Bewusstsein gerückt werden sollten.

Derzeit präsentiert sich vor Ort der renommierte Münchener Bildhauer Hermann Bigelmayr mit seinem Werk „Die Grenzen des Wachstums“. Die Arbeit entstand eigens für diesen Ort und thematisiert den weltweiten Wachstumswahn und seine Folgen.

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