Homburger Meisterkonzert: Musikalischer Senkrechtstarter springt für Albrecht Mayer ein

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Krankheitsbedingt muss Albrecht Mayer, Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker, seinen Auftritt mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester bei den Homburger Meisterkonzerten am Donnerstag, 11. Mai, 20 Uhr, kurzfristig absagen. Von ihm selbst kam die Empfehlung, wer für ihn einspringen könnte: Andrey Godik, 26-jähriger musikalischer Senkrechtstarter, geboren in Moskau, dort auf der Elite-Musikschule des Tschaikowsky-Konservatoriums ausgebildet und ab der kommenden Saison Solo-Oboist der Bayerischen Staatsphilharmonie Bamberger Symphoniker.

Albrecht Mayer hält ihn für einen der herausragenden jungen Oboisten unserer Zeit. Dies belegt auch Andrey Godiks bisherige Laufbahn, die ihn nach seinem Studium bei Ingo Goritzki und François Leleux als Solist in Konzertsäle wie die Münchner Philharmonie, das KKL Luzern, das Konzerthaus Stockholm, nach St. Petersburg und Monte-Carlo geführt hat. Er war bereits Solo-Oboist an der Komischen Oper Berlin, im Staatstheater Braunschweig und im Festivalorchester Gstaad, bevor er nächste Saison zu den Bamberger Symphonikern auf die gleiche Stelle wechselt, die vor 25 Jahren Albrecht Mayer das Sprungbrett zu den Berliner Philharmonikern bedeutete.

Im Homburger Meisterkonzert unter der Leitung von Markus Korselt wird er neben dem berühmten Oboenkonzert KV 314 von Wolfgang Amadeus Mozart auch eine Rarität des Repertoires spielen: das Oboenkonzert c-Moll des italienischen Opernkomponisten Domenico Cimarosa, das zwischen lyrischer Expressivität, anmutiger Verträumtheit und perlender Leichtigkeit wechselt.

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