Elversberg Meister, Saarbrücken Dritter, Homburg fast nicht mehr zu retten

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Manuel Fischer vom FC Homburg.

Wie erwartet konnten die Elversberg heute den Meistertitel gegen hoffnungslos unterlegene Nöttinger festmachen – eine Woche vor Saison Ende. Damit wird eine außergewöhnlich konstante Saison gekrönt. Angesichts der starken Regionalliga Südwest dürften die Schwarz-Weißen damit als leichter Favorit in die Entscheidungsspiele um den Aufstieg in die 3. Liga gehen.

Der 1. FC Saarbrücken gab sich beim Tabellenfünften – und im kommenden Jahr ganz sicher einem der härtesten Konkurrenten um den Aufstieg – aus Steinbach einen verdienten 2:1 Sieg. Die Tore erzielten Zellner (22. Minute, Elfmeter) und Ivan Sachanenko (82. Minute). Damit haben die Saarbrücker 66  und damit 9 Punkte Vorsprung auf den Vierten aus Hoffenheim. Auch wenn der Aufstieg aufgrund der Schwächephase vor und nach der Winterpause vergeben wurde, darf man von einem nochmals verstärkten FCS im kommenden Jahr Großes erwarten.

Ob sie dann auch auf den FC Homburg treffen werden, ist seit heute mehr als fraglich. Die Grün-Weißen sind im Angriff einfach zu ideen- und harmlos, wie sie heute in dem so wichtigen Duell mit dem FK Pirmasens bewiesen. Freyer hatte die Schuhstädter gleich zu Beginn der Partie in Führung gebracht und Homburg schaffte es die ganze Partie über nicht, wirklich gefährlich vor das Tor des Gegners zu kommen. Im letzten Spiel bei den nun bereits abgestiegenen Watzenbornern muss ein ein Sieg her, während man darauf hoffen muss, dass Pirmasens zuhause gegen die Steinacher nicht gewinnt. Kurz: Sie haben es nicht mehr in der eigenen Hand.

Es wird also ein interessantes und spannendes Saisonfinale in Homburg geben. Elversberg hat in der kommenden Woche spielfrei und kann sich damit auf die drei Endspiele vorbereiten. (Pokalfinale 25.5. – Erstes Relegationsspiel in München 28.5. und das letztes Relegationsspiel am 31.5. zu Hause). Die Saarbrücker werden im bedeutungslosen Spiel gegen Kassel Abschied von einigen Spielern nehmen, die viele Jahre das Gesicht der Mannschaft prägten wie Peter Chrappan, Marco Meyerhöfer und Daniel Döringer.

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