Regionalverband beherbergt Bienenvolk am Schlossplatz

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Dr. Susanne Meuser erläutert Regionalverbandsdirektor Peter Gillo Wissenswertes zum Bienenvolk im Garten hinter dem Erbprinzenpalais, Foto: Regionalverband/Lars Weber

Stadtbienen sollen im Spätsommer für Schlosshonig sorgen

 

Der Regionalverband Saarbrücken hat jetzt mindestens 20.000 neue ehrenamtliche Mitarbeiter bekommen. Anfang Mai wurde ein Bienenvolk auf Initiative des Regionalverbandes in die Gartenanlage hinter dem Erbprinzenpalais in der Talstraße, in dem das Schulverwaltungsamt, das Bauamt, das Rechnungsprüfungsamt und Teile des Sozialamtes untergebracht sind, verbracht. Eigentümer der Bienen ist der Fachbereich Zoologie von Prof. Uli Müller an der Universität des Saarlandes. Betreut wird das Bienenvolk von Dr. Susanne Meuser, Biologin an der Universität des Saarlandes und Vorsitzende des Kreisverbandes der Imker im Regionalverband Saarbrücken. Dr. Meuser wird für den Regionalverband auch den Honig produzieren, der im Spätsommer als „Saarbrücker Schlosshonig“ in der Tourist Information im Saarbrücker Schloss erhältlich sein soll.

 

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo freut sich über den Mitarbeiter-Zuwachs: „Die Honigbienen gehören zu den wichtigsten Nutztieren der Erde und nehmen durch die Bestäubung eine wichtige ökologische Aufgabe in unserer Region war. Wir Menschen werden die fleißigen Helfer rund ums Saarbrücker Schloss wohl kaum bemerken. Sie steuern gezielt die Blüten in den Stadtbäumen an und sind zudem ziemlich schlau, denn sie kommen ja direkt von der Uni.“

 

Wie Dr. Susanne Meuser zu berichten weiß, sammeln die Bienen in einem Radius von rund zwei Kilometern Nektar und Pollen. Die Umgebung von Alt-Saarbrücken mit ihren Kastanien, Götterbäumen, Blauglockenbäumen und der Kleingarten-Vegetation sei ideal für die Bienen. „In der Stadt blüht immer irgendwas, und diese Vielfalt schmeckt man dann auch beim Honig“, so Meuser.

 

Dass die Imkerei derzeit wieder im Aufwind ist, zeigen auch die häufig ausgebuchten Imker-Kurse der Volkshochschule des Regionalverbandes. Grund dafür ist neben einem zunehmenden ökologischen Bewusstsein sicher auch das in den vergangenen Jahren aufgekommene Thema des Bienensterbens.

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