Start Regional Landkreis Saarlouis Kanalisation in Dörsdorf wird saniert – Neues Überlauf-Bauwerk „Im Gerstenfeld“ installiert

Kanalisation in Dörsdorf wird saniert – Neues Überlauf-Bauwerk „Im Gerstenfeld“ installiert

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Herzstück der Kanalsanierungsmaßnahme in Dörsdorf: Das neue Regenüberlaufbauwerk wird eingesetzt

Der Ver- und Entsorgungszweckverband Lebach (VEL) ist zuständig für die Abwasserbeseitigung aller angeschlossenen Haushalte der Stadt Lebach. Hierzu kooperiert er eng mit den Stadtwerken Saarbrücken AG. Seine Hauptaufgaben sind das Sammeln der Abwässer von Grundstücken im Bereich der Stadt Lebach und die Zuführung dieser Abwässer zu den überörtlichen Anlagen des Entsorgungsverbandes Saar (EVS). Hierzu unterhält, baut und renoviert er Abwasserkanäle mit einer Gesamtlänge von rd. 180 Kilometern. Pro Jahr werden dafür im Schnitt mehr als eine Million Euro aufgewandt.

 

Nun führt der VEL führt eine Sanierung der Mischwasserkanalisation „Im Gerstenfeld“ im Stadtteil Dörsdorf durch.

 

Zurzeit entwässert ein Teil dieses Wohngebietes über Mischwasserkanäle in das bestehende Regenüberlaufbauwerk, das in der Nähe des Sportplatzes liegt.

 

Dort wird das Wasser, im Durchfluss auf maximal 40 l/s begrenzt, zur Kläranlage nach Eppelborn-Bubach-Calmesweiler) weitergeleitet. Die Überlaufwassermenge wird über einen Auslaufkanal in den Steinbach abgeschlagen. Dieses alte Überlauf-Bauwerk entspricht mittlerweile nicht mehr den Regeln der Technik.

 

Der andere Teil des Wohngebietes „Im Gerstenfeld“ wird über einen Mischwasserkanal aus Steinzeugrohren an dem alten Bauwerk vorbeigeführt und unentlastet in den Sammler zur Kläranlage geleitet.

 

Der erwähnte Bereich „Im Gerstenfeld“ hat eine Gesamt-Kanallänge von rd. 740 Metern. Es handelt sich hierbei um verschieden dicke Steinzeugrohre, die mittlerweile fast 60 Jahre alt sind.

 

„Herzstück“ der Kanalsanierungsmaßnahme ist die Errichtung eines neuen Regenüberlaufbauwerks im Bereich des Sportplatzes Dörsdorf. Der umbaute Raum beträgt bei einer ca. 13 qm großen Fläche rd. 25 Kubikmeter.

 

Die Drosselung auf die kritische Mischwassermenge von rd. 41,00 l/s erfolgt durch den Einbau eines Abflussbegrenzers mit Notentleerung und Plattenschieber. Das neue Bauwerk wurde als Fertigteil im Werk hergestellt, kürzlich angeliefert und versetzt. Die Kosten für dieses neue Regenüberlaufbauwerk beliefen sich auf rund 30.000 €.

 

Auch die erwähnten maroden Betonrohre werden nun komplett ersetzt, und zwar überwiegend durch Stahlbetonrohre mit Durchmessern von 400, 600 und 700 Millimetern.

 

Die Gesamtkosten der Kanalsanierungsmaßnahme belaufen sich auf rund 568.000,00 €.

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