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Homburger Lesezeit geht am 17. Oktober weiter: Joachim Rippel liest aus Fontanes „Der Stechlin“

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Nachdem der Betriebsratsvorsitzende der Firma Schaeffler in Homburg, Salvatore Vicari, den Auftakt zur Reihe „VIPs lesen vor“ im Rahmen der Homburger Lesezeit gemacht hat, folgt am kommenden Dienstag, 17. Oktober 2017, die nächste Veranstaltung dieser Art. Im Bistro 1680 wird Ex-Oberbürgermeister Joachim Rippel aus Theodor Fontanes Roman „Der Stechlin“ vorlesen. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

„Der Stechlin“ entstand in den Jahren 1895 bis 1897 und ist Fontanes letzter Roman. Der Autor starb kurz vor der Veröffentlichung. Seine Hauptfigur, der alte Dubslav von Stechlin, wurde nach dem tatsächlich existierenden Stechlinsee benannt. Kaum Handlung, aber viel Inhalt, so könnte man den Roman kurz und knapp zusammenfassen. Fontane selbst beschrieb sein Werk ironisch mit den Worten: „Zum Schluss stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich – das ist ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht.“

 

Das Buch verliert nie an Aktualität, vor allem weil sich unsere Gesellschaft in einem umfassenden Veränderungsprozess befindet. Aus dem Umgang Fontanes lässt sich viel lernen, zum Beispiel mehr Gelassenheit und Toleranz, wie sie der alte Stechlin zu seinem Lebensprinzip erhoben hat.

 

Joachim Rippel wurde 1950 in Homburg geboren. Der studierte Germanist war im Schul- und Hochschulbereich des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur tätig. 1998 wurde er in Homburg zum hauptamtlichen Beigeordneten für Wirtschaft und Kultur gewählt, im September 2001 zum Oberbürgermeister. Von 2007 bis 2009 war er Minister für Wirtschaft und Wissenschaft im Saarland. Seit 2016 ist er Vorsitzender des Verwaltungsrats des Saarländischen Rundfunks.

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