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Pfarrer Markus Hary liest aus Janne Tellers Roman „Nichts was im Leben richtig ist“

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Markus Hary Foto: Privat

Homburger Lesezeit geht am Dienstag, 21. November 2017, um 19 Uhr im Bistro 1680 weiter

 

Im Rahmen der Reihe „Vips lesen vor“ der Homburger Lesezeit ist Pfarrer Markus Hary am Dienstag, 21. November, um 19 Uhr im Bistro 1680 zu Gast. Mit dem Jugendbuch „Nichts was im Leben wichtig ist“ der dänischen Autorin Janne Teller hat er sich ein Buch ausgesucht, das bei seinem Erscheinen im Jahr 2000 viel Aufsehen erregte und es schnell auf die Bestsellerlisten schaffte. Der Roman handelt von der Sinnlosigkeit des Lebens und ist seit seiner Veröffentlichung auf Grund seiner ausgeprägt nihilistischen Aussagen heftig umstritten.

Zum Inhalt: Als der 14-jährige Pierre Anthon seine Klasse mit den Worten verlässt »Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun«, stehen seine Mitschüler unter Schock. Denn kann es wirklich sein, dass nichts eine Bedeutung hat? Nicht die erste Liebe? Nicht das Lernen in der Schule? Nicht das Elternhaus, die Geschwister, der Glaube an Gott oder das eigene Land? Gemeinsam wollen die Schüler Pierre Anthon das Gegenteil beweisen und sammeln auf einem Berg der Bedeutung alles, was ihnen lieb und teuer ist. Doch was harmlos beginnt, wird bald zu einem Experiment, in dem es keinen Halt und keine Grenzen mehr gibt. Der Autorin geht es um ein soziales Experiment: Wie reagiert eine in sich hermetisch abgeschlossene Gruppe, eine Klassengemeinschaft von Jugendlichen, auf das verstörende quälende Verhalten eines Außenseiters.

Der 54-jährige Markus Hary wurde in St. Ingbert geboren und vor 25 Jahren in Speyer zum Priester geweiht. Danach führte sein Weg quer durch die Pfalz, bis er vor sechs Jahren die Pfarrstelle in Homburg übernahm. Was liest denn so ein Pfarrer? Natürlich die Heilige Schrift, aber auch große Theologen wie Augustinus, Hans Küng, Joseph Ratzinger, Walter Kasper oder Edward Schillebeeckx. Die deutsche Literatur ist ihm eine reiche, nie erschöpfende Quelle; selbst mittelalterliche Literatur fesselt und begeistert ihn. Der von ihm für die Homburger Lesezeit ausgewählte Romantitel „Nichts, was im Leben wichtig ist“ ließ bei dem Theologen, der auch eine Leidenschaft für Philosophie hegt, ein wahres Feuerwerk an Assoziationen abbrennen.

 

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