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Der französische Dirigent Sébastien Rouland wird neuer Generalmusikdirektor am Saarländischen Staatstheater

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Der französische Dirigent Sébastien Rouland wird neuer Generalmusikdirektor am Saarländischen Staatstheater und folgt damit auf Nicholas Milton, der seit 2014 am Saarländischen Staatstheater tätig war.

„Ich freue mich, mit Sébastien Rouland einen international renommierten Künstler für die kommenden mindestens vier Jahre an das Saarländische Staatstheater zu binden. Dem saarländischen Publikum hat sich Sébastian Rouland bereits durch die musikalische Leitung der Rossini-Oper ,Guillaume Tell‘ vorgestellt. Mit seinem sensiblen Dirigat begeisterte er nicht nur unsere Zuschauerinnen und Zuschauer, sondern auch die regionale wie überregionale Presse gleichermaßen. Mit der Berufung eines französischen Orchesterchefs unterstreicht unser Haus auch seine grenzüberschreitende kulturpolitische Funktion“, so Minister Commerçon. „Ich möchte die Gelegenheit aber auch nutzen, Nicolas Milton für seine herausragende Arbeit beim Saarländischen Staatstheater zu danken und wünsche ihm für seine Zukunft alles Gute.“

Generalintendant Bodo Busse verweist in einer ersten Stellungnahme auf die langjährige Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Sébastian Rouland. „Ich kenne Sébastian Rouland seit meiner Zeit als Mitglied der Opernleitung am Staatstheater Wiesbaden, wo er sich im Jahr 2002 mit seiner Interpretation der Rameau’schen  Ballettkomödie ,Platée‘ dem deutschen Publikum vorstellte. Mit ihm kommt ein Künstler an das Saarländische Staatstheater, der wie kaum ein anderer Dirigent durch seine stilistische Vielfalt beeindruckt. Er ist versiert in historisch-informierter Aufführungspraxis und überzeugt ebenso beim klassisch-romantischen wie beim modernen Repertoire. Sein leidenschaftlicher Einsatz für die Musik fasziniert mich seit 15 Jahren.“
Zu seiner Wahl äußerte sich der designierte Generalmusikdirektor in einem kurzen schriftlichen Statement: „Es ist eine große Ehre für mich, ein Teil des Leitungsteams am Saarländischen Staatstheater zu werden. Durch ,Guillaume Tell‘ hatte ich bereits Gelegenheit, die herausragende Arbeit des Saarländischen Staatsorchesters und des Sängerensembles kennenzulernen. Musikalisch gehen der Generalintendant Bodo Busse und ich den gleichen Weg. Unsere Vorstellungen von Musiktheater für das 21. Jahrhundert sind sich sehr ähnlich. Mit großer Freude nehme ich die neuen Herausforderungen in Saarbrücken an.“

Sébastien Rouland, der aktuell in Kopenhagen Friedrich Kuhlaus Opernrarität  „Lulu“ probt, wird voraussichtlich Ende Januar 2018 zur Vertragsunterzeichnung nach Saarbrücken kommen.

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