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Schauspieler Matthias Kniesbeck verstorben

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Der Schauspieler und Regisseur Matthias Kniesbeck verstarb am 31.1. nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 64 Jahren in seiner saarländischen Heimat.

Bereits als 18jähriger wurde Matthias Kniesbeck als Schauspieler an das Schillertheater in Berlin unter Dieter Dorn und Hans Lietzau engagiert. Es folgten Engagements am Staatstheater Saarbrücken, dem Hessischen Staatstheater Darmstadt, am Staatsschauspiel Stuttgart, dem Theater Oberhausen und dem Schauspiel Essen. 1992 erhielt er den Preis des Nordrhein-Westfälischen Kultusministerium als bester Schauspieler der Saison für seine Darstellung des „Othello“.

Neben dem Theater, dem seine ganz Liebe galt, war er auch immer wieder im Film und Fernsehen zusehen. So auch als Anton Simon in Edgar Reitz Trilogie „Heimat“.

Seit 1992 arbeitete Matthias Kniesbeck als freier Regisseur. U.a. am Schauspiel Essen, wo besonders seine Regiearbeiten von Shakespeares „Romeo und Julia“, „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ von Bertold Brecht, Woody Allens „Geliebte Aphrodite“ und „Der zerbrochne Krug“ auffielen. Der Liederabend „Männerschmerz“, den er mit den Essener Schauspielkollegen und dem Musiker Willi Haselbeck entwickelt hatte, erreichte im Ruhrgebiet Kultstatus.

Des Weiteren inszenierte er an den Staatstheatern Darmstadt und Mainz, an den Vereinigten Bühnen Krefeld/Mönchengladbach, am Oldenburgischen Staatstheater, dem Stadttheater Gießen, dem Landestheater Innsbruck und am Südthüringischen Staatstheater.

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