Start Regionalverband Saarbrücken Quierschied 1.000 Euro für die Quierschieder Kitas

1.000 Euro für die Quierschieder Kitas

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v.l.n.r.: BGM Lutz Maurer, Günther Maurer (Peter Gross GmbH), Sandra Quirin (Leiterin Kita Sonnenschein in Göttelborn), Hauptamtsleiter Axel Matheis, Barbara Hartmann (Leiterin Kita Pusteblume in Fischbach-Camphausen), Christine Krumeich (stellv. Leiterin Kita Villa Regenbogen in Quierschied) und Peter Kipper (Artcom Consulting/Comma4).

Die Leiterinnen der gemeindeeigenen Kindertagesstätten in Quierschied staunten nicht schlecht, als sie von der unverhofften Spende erfuhren. Im Rahmen der offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten des neuen Veranstaltungssaals „Q.lisse – Haus der Kultur“ im letzten Herbst in Quierschied verkündete der Fischbacher Peter Kipper, dass er den Kitas 500 Euro spenden würde.  Dabei handelte es sich um das Preisgeld des Namenswettbewerbs der Gemeinde, den Kipper mit dem Vorschlag „Q.lisse“ gewann. Das dazu gehörende Logo entwarf der Quierschieder Grafikdesigner Axel Reiß.

Der für den Bau verantwortliche Generalunternehmer Peter Gross Bau legte kurzerhand 500 Euro obendrauf. Am vergangenen Dienstag, den 17. April, überreichten Kipper und Firmenvertreter Günther Maurer im Beisein von Bürgermeister Lutz Maurer und Hauptamtsleiter Axel Matheis die Schecks an die Kita-Leiterinnen Sandra Quirin (Kita Sonnenschein in Göttelborn), Barbara Hartmann (Kita Pusteblume in Fischbach-Camphausen) sowie Christine Krumeich (stellv. Leiterin Kita Villa Regenbogen in Quierschied).

„Dieses wunderschöne Bauprojekt, das wir gemeinsam mit der Firma Peter Gross Bau realisieren konnten, ist ja schon seit einer Weile erfolgreich abgeschlossen. Wir durften auch schon mehrere tolle Veranstaltungen darin erleben“, sagte Bürgermeister Maurer, „Ganz wichtig für den gelungenen Start der Q.lisse war der originelle und passende Name. Es freut mich sehr, dass mit Peter Kipper ein Quierschieder – genauer gesagt: ein Fischbacher – diesen tollen Siegervorschlag eingereicht hat.“ Der so Gelobte sagte zu seinem Einfall: „Das war kein Blitzgedanke, sondern ist das Ergebnis einer gezielten Überlegung – das gehört schließlich zu meinem beruflichen Metier“, sagt der Inhaber und Geschäftsführer der ortsansässigen Werbeagentur Comma4 und eines IT-Systemhauses, der Artcom Consulting GmbH in Quierschied, „Außerdem hat mich dieser Wettbewerb gereizt und es ist schön, mich so in der Gemeinde engagiert und verewigt zu haben.“

Dabei kristallisierte sich das Wortspiel „Q.lisse“ erst auf den zweiten Blick aus den zahlreich eingereichten Vorschläge des Namenswettbewerbs als Favorit heraus. „Beim ersten Sichten der Vorschläge wurde ‚Q.lisse‘ von der Jury noch gar nicht so sehr wahrgenommen“, erinnert sich Lutz Maurer, „Aber beim zweiten Mal gab es eine regelrechte Initialzündung und jeder war hellauf begeistert. Für den pfiffigen Namen und die Bereitschaft der Spende möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Die Kitas können diese Finanzspritze gut gebrauchten“, weiß der Bürgermeister. Das sieht auch der mit dem Verwaltungschef weder verwandte noch verschwägerte Günther Maurer von Peter Gross Bau so und erklärt: „Wir unterstützen Projekte in Kindertagesstätten ohnehin gerne. Als Quierschieder sehe ich es natürlich mit Freude, dass hier eine solch sinnvolle Investition getätigt wird.“ Zum Namen und dessen Urheber ergänzt er: „Es ist ein gelungenes Wortspiel, das überall sehr gut ankommt. Und das ist entscheidend. Die Bevölkerung muss das Gebäude und seinen Namen annehmen. Ich habe das Gefühl, dass das hier der Fall ist.“

Wie beim Namensvorschlag für das neue Gebäude in der Quierschieder Ortsmitte traf Peter Kipper die Entscheidung der Spenden-Empfänger bewusst. „Ich weiß noch aus der Zeit, als mein Kind noch in den Kindergarten ging, dass die Budgets der Kitas eher begrenzt sind. Von daher sehe ich das Geld dort gut angelegt“, sagt er. Prompt ergänzt Sandra Quirin von der Kita Sonnenschein: „Die Kinder haben immer Wünsche. Da fällt uns sicher etwas ein, allen Altersklassen den einen oder anderen Sonderwunsch zu erfüllen.“ Barbara Hartmann weiß schon ganz genau, wohin der unverhoffte Segen fließen soll: „In den Außenbereich. Von daher kommt die Spende vor dem Sommer gerade recht.“

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