Start Panorama Umweltdezernent Brück zieht positive Bilanz nach der Amphibienwanderung 2018

Umweltdezernent Brück zieht positive Bilanz nach der Amphibienwanderung 2018

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Foto: Rainer Kuhn

Thomas Brück, Umweltdezernent der Landeshauptstadt Saarbrücken, zieht eine positive Bilanz nach der diesjährigen Amphibienwanderung. Die ehrenamtlichen Helfer unterstützten rund 8260 Kröten, Frösche und Molche bei ihrer Wanderung von den Überwinterungsgebieten zu den Laichgewässern beim Weg über die Straßen. Mit ihrem Engagement bewahrten sie die Tiere vor der Gefahr, von Fahrzeugen getötet zu werden.

2605 Tiere zählten die Helfer im Bereich des Tabaksweihers und 1050 in der benachbarten Theodor-Heuss-Straße. Ein weiterer Schwerpunkt der Wanderung befindet sich im Stiftswald St. Arnual, wo viele Amphibien die zur Sonnenbergklinik führende Straße queren. Hier wurden 1154 Tiere gerettet. In der Straße „Am Sprinkshaus“ in Gersweiler gibt es einen festen Amphibienzaun, der die Tiere zu den in der Straße integrierten Tunneln leitet. Außerdem gibt es dort einen mobilen Zaun, an dem die ehrenamtlichen Helfer rund 450 Tiere retten konnten. Durch die Vollsperrung der L 127 zwischen dem Netzbachweiher und Rußhütte konnten weitere rund 3000 Tiere vor dem Überfahren bewahrt werden.

Umweltdezernent Thomas Brück: „Ich bedanke mich ganz herzlich bei den rund 100 freiwilligen Helfern, die durch ihren engagierten Einsatz zum Gelingen der diesjährigen Wanderung der Amphibien zu ihren Laichgewässern beigetragen haben. Bei Wind und Wetter sammelten die Amphibienfreunde an den verschiedenen Wanderungsschwerpunkten Kröten, Frösche und Molche aus den entlang der Zäune eingegrabenen Eimern und trugen sie über die Straßen zu den nahegelegenen Laichgewässern.“

Der Dank des Umweltdezernenten geht insbesondere auch an die engagierten Mitglieder des NABU Saarbrücken, Familie Fugmann und Wega Kling, die den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer organisiert haben. Zum Erfolg beigetragen haben auch die Mitarbeiter des Zentrums für Beruf und Bildung (ZBB), die den Auf- und Abbau der mobilen Zäune besorgt haben und das städtische Straßenamt, das sachliche und personelle Hilfestellung geleistet hat.

Thomas Brück: „Ich hoffe darauf, dass sich auch im kommenden Jahr wieder viele Freiwillige an der Betreuung der Amphibienwanderung beteiligen werden.“ Wer daran Interesse hat, kann sich gerne bereits jetzt mit der Naturschutzbeauftragten Ute Fugmann (Tel.: +49 681 41324, E-Mail: utefugmann@gmx.de) oder Wega Kling (Tel.: +49 6897 88126, wega_kling@yahoo.de) in Verbindung setzen.

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