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Ausstellung „sein Salz dazugeben / ajouter son grain de moutarde“ ab 16. August in der Stadtbibliothek

Keramik mit Siebdruck. Foto: Jansem/Burel

Mit ihrer Ausstellung werfen Solène Jansem und Hélène Burel von Donnerstag bis Mittwoch, 16. bis 22. August, in der Stadtbibliothek Saarbrücken den ‚Blick auf den Nachbarteller‘ mit Objektkunst aus Siebdruck und Keramik.

Die Künstlerinnen Jansem und Burel kreierten in der der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar) die Exponate der Ausstellung. Sie orientieren sich an der Vorstellung einer gemeinsamen Mahlzeit. Ihre Werke präsentieren sie in der Stadtbibliothek in Form einer gedeckten Tafel.

Meistens wird eine der beiden Künstlerinnen während der Öffnungszeiten im Ausstellungsraum der Stadtbibliothek (wochentags 10 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 14) anwesend sein. Sie laden ein zu genussreichen und spannenden Begegnungen zwischen Keramikgeschirr mit gesiebdruckten Dekoren.

Die Idee zu den Formen und Farben von Geschirrteilen und Dekoren entwickelten die Künstlerinnen aus Gesprächen mit Menschen auf den Straßen in Nantes und in Saarbrücken. In Nantes fragten sie die Menschen während des sozio-kulturellen SPOT-Jugendfestivals, was wohl „Dibbelabbes“ sei oder „Schwenker“. Beim Saarbrücker Altstadtfest fragten die Künstlerinnen die Gäste nach „Galettes“ und „Gâteau nantais“. Von den Antworten ließen sie sich zu ihren Werken inspirieren.

Das Kunstprojekt zwischen den Partnerstädten Saarbrücken und Nantes wird unterstützt von der Landeshauptstadt Saarbrücken (Kulturamt, Amt für Wirtschaftsförderung, Arbeitsmarkt und Grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie der Jungen Botschafterin aus Nantes in Saarbrücken), der Ville de Nantes/Nantes Métropole, dem Institut de l’Engagement, der HBKsaar, der Vereinigung zur Förderung der HBKsaar e.V. sowie Materialspenden.

Information: Landeshauptstadt Saarbrücken, Kulturinfo, Telefon: +49 681 905-4901

Vita der Künstlerinnen

Hélène Burel machte ihren Masterabschluss in Kommunikationsdesign 2016 in Roubaix. Sie arbeitet als freiberufliche Grafikerin in Nantes, leitet künstlerische Workshops mit Kindern und arbeitet selbständig an eigenen Siebdruckprojekten. Eines ihrer Themen ist das Wiederentdecken des alltäglichen Raums.

Solène Jansem schloss 2016 ihr Keramikstudium ab und studiert aktuell an der HBKsaar. Parallel gründete sie ihre Keramikwerkstatt in Petite Rosselle. Ihre künstlerische Neugier gilt der Forschung an Oberflächenmaterialien, aber auch der Bearbeitung von Themen wie Kultur, Übertragung von Werten und Sitten.

Das gemeinsame künstlerische Arbeiten, das Bedrucken von Keramik im Siebdruckverfahren, entwickelten die Künstlerinnen aus einer Begegnung im Jahr 2015.