Start Politik Familien-Partei St. Ingbert: Musikschule – eine interne Angelegenheit!

Familien-Partei St. Ingbert: Musikschule – eine interne Angelegenheit!

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Dunkle Wolken über der St. Ingberter Musikschule.

Mit großem Befremden und Beschämen nimmt die Familien-Partei die öffentlich geführte Diskussion um interne Angelegenheiten der Musikschule zur Kenntnis. Sie rügt den Oberbürgermeister für sein Nach-außen-Tragen interner Vorgänge scharf. Die Familien-Partei bedauert einen künstlichen Streit zu Lasten von Image und Personal der Musikschule. Aufgrund der völlig haltlosen Angriffe gegen die Politik nehmen wir behutsam zu den Entwicklungen Stellung.

Es hat sich schlicht herausgestellt, dass in der Musikschule Lehrer, Leitung und Verwaltung nicht miteinander arbeiten konnten bzw. wollten. Zuständigkeitsprobleme waren vorhanden. Auch gegenüber den Eltern kam es zu Kommunikationsproblemen. Derartige Probleme lassen sich üblicherweise lösen, jedoch bedarf es dazu einer Bereitschaft und eines Wollens.

Vermittlungsversuche sind fehlgeschlagen.

Personalentscheidungen, die unstreitig in den Zuständigkeitsbereich der Verwaltung fallen, sollten einhergehen mit Fingerspitzengefühl, Wertschätzung, Einhaltung von Absprachen und fachlicher Richtigkeit. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist hier die Sozialkompetenz, die man bei einigen Handelnden schmerzlich vermisst. Darauf hat die Familien-Partei aus Sorge um die Musikschule intern hingewiesen. Es ist uns wichtig, auch nach dem 01.10.2018 engagierte Lehrerinnen und Lehrer zu haben, die u.a. im variablen Unterricht lehren.

Die bisherige Musikschulleiterin hat nach sehr wenigen Wochen ihre Konsequenzen gezogen und gekündigt. Ihr gutes Recht. Neue Bewerber stehen bereit. Für die Familien-Partei ein Vorgang, den es öfters in Deutschland und der Welt gibt.

Sicher ist einiges schief gelaufen, was von der Verwaltung auch zugestanden wird. Darüber wird – wie in jedem ordentlichen Betrieb – intern zu reden sein. Die Politik aber hat Frau Meiser nicht animiert zu kündigen. Dieser Entschluss ist einzig und allein ihre ureigene Entscheidung.

Wie man dies als „Strippen ziehen“ bezeichnen will, erschließt sich uns nicht. Derartige Vorwürfe und Unterstellungen nimmt die Familien-Partei mit äußerster Verwunderung zur Kenntnis. Das gesamte Agieren des Oberbürgermeisters über die Öffentlichkeit ist ebenso unklug wie unanständig wie surreal. Um die Musikschule geht es ihm allem Anschein nach nicht, sonst müsste er anders handeln!

gez. Roland Körner, Fraktionsvorsitzender

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