St. Ingbert: Heftige Proteste gegen die Sperrung einer Brücke

Ein Beitrag aus dem aktuellen INGO

Wer auf dem „Hobels“ wohnt, hat mit der „Au“ ein Naherholungsgebiet direkt vor der Haustür liegen. Das zwischen der Kaiserstraße, der Oststraße und der Bahnlinie gelegene Waldstück weist nicht nur Spazierwege auf, die Richtung Rohrbach und Hassel führen, sondern auch eine Wanderhütte, den Übungsplatz des Vereins für Deutsche Schäferhunde und den Waldgarten des Rohrbacher Obst- und Gartenbauvereins. Für die Bewohner des Hobels wurde über die Oststraße sogar eine Brücke gebaut, um den Zugang zur „Au“ zu erleichtern.

Auch der Dressurplatz des St. Ingberter Vereins für Deutsche Schäferhunde, der am Rande der „Au“ liegt, bietet die Möglichkeit Feste im Grünen zu feiern.

Wer durch die „Au“ Richtung Hassel oder Kahlenberg spaziert, konnte bisher über eine Holzbrücke die Bahnlinie überqueren. Diese Brücke wurde vor einiger Zeit gesperrt, weil sie erhebliche Schäden aufweist.

Der Bodenbelag der Brücke ist stellenweise durchgebrochen. Eine Benutzung der Brücke ist unter diesen Umständen nicht mehr zu verantworten.

Bei der Deutschen Bundesbahn soll sogar die Absicht bestehen diese Brücke wegen der hohen Reparatur- und Unterhaltskosten abzureißen.Gegen diesen Plan haben die Ortsräte von St. Ingbert Mitte und Rohrbach Einspruch eingelegt, weil diese Brücke unentberlich sei.

Einige Spaziergänger haben in der Zwischenzeit auf eine illegale Weise gegen die Sperrung dieser Brücke protestiert. In einem Drahtzaun, der das Bahngleis abschirmt, wurde gewaltsam eine Lücke gerissen, ein höchst gefährlicher „Ersatz“ für die gesperrte Brücke. Um die Brücke auch in Zukunft zu erhalten, haben die Ortsräte von St. Ingbert und Rohrbach der Bundesbahn den folgenden Vorschlag unterbreitet:

Inzwischen wurde in den Drahtzaun, der die Bahnlinie abschirmt, eine Lücke gerissen. Dieser illegale „Ersatz“ für die Brücke ist äußerst gefährlich.

Die Bundesbahn lässt die Holzbrücke reparieren und die Stadt St. Ingbert übernimmt in Zukunft die Unterhaltungskosten. Für eine schnelle Umsetzung dieses Kompromiss-Vorschlages wären sicherlich zahlreiche Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer sehr dankbar. Auch die Brüder Markus und Michael Weber, die die Pfalzsternhütte bewirtschaften, würden sich über den Erhalt der Brücke freuen. Zu ihren Gästen zählen zahlreiche Spaziergänger, die nach einem Ausflug durch die „Au“ oder zum Kleber-Weiher die Wanderhütte aufsuchen, die mittwochs ab 16 Uhr und sonn- und feiertags ab 10 Uhr geöffnet ist.

Sonntags wird den Gästen sogar bis 14.30 Uhr ein Mittagessen serviert.

Die Pfalzstern-Hütte in der „Au“, die nicht nur von Spaziergängern und
Wanderern genutzt werden kann, sondern auch für Festivitäten aller Art,
ist ein wichtiger Bestandteil dieses Naherholungsgebietes

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