Diskussionsstand bringt vor allem positives Feedback 

Saarbrücken, den 19. November – Am Wochenende fand die “Cannabis Normal!” Konferenz in Berlin statt. Zeitgleich veranstalteten die Jungen Liberalen Saarbrücken einen Diskussionsstand zum Thema Cannabis-Legalisierung vor der Saarbrücker Europa Galerie.

Unter dem Motto “Recht auf Freihight” machten sie auf die Dringlichkeit und den Nutzen einer Liberalisierung aufmerksam.

Die Saarbrücker Bezirksvorsitzende Clarisse Backes dazu: “Wir setzen uns für die absolute Legalisierung von Cannabis ein. Es ist ein Skandal, dass Deutschland immer noch nicht auf die Tatsache reagiert hat, dass die Prohibition gescheitert ist. Das war auch die überwiegende Meinung die uns Samstag in der Fußgängerzone entgegengeschlagen ist.

Die Zahlen des Reports, welcher in Berlin vorgelegt wurde bekräftigt dies noch zusätzlich.

Ganz oben steht für uns die Selbstbestimmung des Individuums. Die medizinischen Einsatzmöglichkeiten sind außerdem immens- und ja, der Einsatz als Medikament ist in Deutschland möglich. Allerdings ist es hingegen fast unmöglich einen Arzt zu finden, welcher bereit ist Marihuana zu verschreiben, was auch der fehlenden Aufklärung bezüglich THC und CBD im  Rahmen des Medizinstudiums geschuldet ist.

Die Steuereinnahmen bei einer Liberalisierung würden sich laut dem Bericht “DIE KOSTEN DER CANNABIS-PROHIBITION IN DEUTSCHLAND” auf gesamt 2.668.603.574 Euro belaufen. Viel Geld für Prävention- und Aufklärungsmaßnahmen. “, so Backes weiter.

Die Landesbeschlusslage der Jungen Liberalen im Saarland sieht neben der Cannabis-Legalisierung auch eine Entkriminalisierung aller Drogen vor. Das Saarland sollte hierfür als Testregion genutzt werden.