Der Polizei wurde am Mittwoch dieser Woche ein offensichtlich gefälschter 20-Euro-Schein übergeben. Der Schein war am Abend zuvor bei einer Freisener Eisdiele zum Bezahlen eingelöst worden. Erst bei einer späteren Überprüfung hatte die Inhaberin offensichtliche Fälschungsmerkmale erkennen können, so fehlten unter anderem Wasserzeichen und Sicherheitsstreifen. Nach einer ersten Begutachtung durch die Polizei und eine ortsansässige Bankfiliale bestätigte sich der Verdacht.

Beim Erkennen von Falschgeld, dazu gehören neben Banknoten auch Münzen, muss die Polizei benachrichtigt werden. Eine Weiterverbreitung von erkanntem Falschgeld stellt eine Straftat dar, die mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden kann.

Nach Auskunft der Deutschen Bundesbank lassen sich Banknoten nach dem Prinzip „Fühlen – Sehen – Kippen“ schnell selbst überprüfen. Damit ist die Kombination aus Griffigkeit der Banknote inclusive des am Notenrand verwendeten Reliefdrucks, der Verwendung von Wasserzeichen, Hologrammstreifen und teilweise des durchsichtigen Fensters sowie die Verwendung von Hologrammelementen und veränderlichen Druckfarbe beim Kippen der Scheine gemeint.

Weitere Hinweise zu diesem Thema unter www.bundesbank.de und www.polizei-beratung.de.