Starke Kooperation für die automobile Zukunft

Ministerpräsident Tobias Hans besuchte heute den Schaeffler-Konzern in Homburg anlässlich einer Präsentation innovativer saarländischer Kompetenzen in Forschung und Entwicklung für die Automobilindustrie. Die Landesregierung und das Netzwerk automotive.saarland (saar.is) schaffen Begegnungen zwischen Forschung und Entwicklung und der Wirtschaft.

„Das Saarland ist schon viele Jahrzehnte ein hochprofitabler Produktionsstandort für den Fahrzeugbau und all seine Komponenten. Mit 260 Unternehmen, 44.000 Beschäftigten und rund 17 Milliarden Euro Jahresumsatz zählt unser Bundesland zu den „Top drei“ der deutschen Autoregionen. Neben ZF, Ford und Bosch gehört Schaeffler zu den größten Automobilkonzernen und Arbeitgebern im Saarland“, sagte Ministerpräsident Tobias Hans. Der bevorstehende automobile Strukturwandel betrifft das Saarland gleichermaßen wie heute erfolgreiche Automobilunternehmen. Und genauso wie diese Unternehmen lehnen wir uns nicht zurück, sondern haben unsere Innovationsstrategie auf Markt- und Technologiefelder ausgerichtet, die in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen werden. Dafür haben wir im Saarland eine Forschungslandschaft, die gerade für die aktuellsten Themen der Automobilbranche und ihrer Zukunft von entscheidender Bedeutung sein kann – wie beispielsweise digitale und smarte Technologien, vernetzte Produktionssteuerung und Neue Materialien und Qualitätssicherungsverfahren.“

Mit Blick auf die Mobilität der Zukunft ergänzte Matthias Zink, Vorstand Automotive OEM der Schaeffler AG: „Wir bereiten uns sehr bewusst auf den Wandel vor, der mit neuen Technologien einhergeht. Dabei setzen wir zum einen auf die weitere Optimierung der verbrennungsmotorischen Antriebsstränge und bereiten uns gleichzeitig konsequent auf die Hybridisierung und neue elektromotorische Antriebe vor. Darüber hinaus investieren wir gezielt in neue Geschäftsfelder und erweitern unser Technologieportfolio, auch hier am Standort Homburg.“

Ministerpräsident Tobias Hans zeigte sich beeindruckt vom Einblick in die Arbeit der F&E-Abteilungen und verwies auf mögliche Kooperationen, wie sie sich im Rahmen des Formats bereits mit anderen Konzernen wie etwa Ford, Bosch und ZF und der Forschung (beispielsweise Ansiedlungen auf dem Saar-Campus) ergeben haben.

„In der Öffentlichkeit wird noch zu wenig deutlich, wie sehr sich die deutsche Industrie mit Szenarien zur CO2-Einsparung durch alternative Antriebe beschäftigt. Hier sind starke Partnerschaften gefragt. Ich bin mir sicher, dass das Saarland für den anspruchsvollen Weg zu einer führenden Automobilregion der Zukunft bestens gerüstet ist. Die Strukturen, das Potenzial und die Innovationsstärke des Saarlandes können sich schon heute weltweit sehen lassen“, so Tobias Hans abschließend.

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