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FCS: Weiterhin Probleme mit Jurcher

Der Gegner des morgigen Pokalendspiels, die SV Elversberg, wurde nur am Rande der heutigen Pressekonferenz im Sportheim des 1. FC Saarbrücken behandelt. Zentrales Thema, nachdem Geschäftsführer angesichts eines anders lautenden Berichts in der SZ den Verbleib von Dirk Lottner als Cheftrainer nochmals bestätigte, war Gillian Jurcher. Der junge Stürmer zeigte in den letzten Spielen auch nach Treffern wenig Anteilnahme, er wurde auf dem Platz von den Mitspielern kritisiert, weil er zu eigensinnig spiele und er wandte sich nach dem letzten Spiel sofort ab, um in der Kabine zu verschwinden.

Man habe ihm klar gemacht, dass er auch in der nächsten Spielzeit auf der Gehaltsliste des 1. FC Saarbrücken stehe, sagte Dirk Lottner unumwunden. „Unabhängig davon, ob er spielt oder nicht!“. Die Verärgerung angesichts Jurchers Verhalten war dem Trainer, der ihm in dieser Saison die Chance zu dieser spektakulären Entwicklung gegeben hat, deutlich anzumerken. Angesichts der bestehenden Differenzen – „Die Situation ist dieselbe wie vor drei, vier, fünf Wochen“ – dürfte Gillian Jurcher wohl morgen eher nicht von Beginn an auf dem Platz stehen.

Im Gegensatz zu Sebastian Jacob, der in dem weitestgehend verletzungsfreien Jahr ebenfalls gezeigt hat, dass er ein ausgezeichneter Stürmer, vielleicht sogar der beste der Liga, ist. Er geht auch ganz nüchtern an das Spiel heran. Die aufsteigende Leistung der Elversberger und die Schwankungen beim FCS seien unwichtig. Es zähle nur, dass morgen alle Spieler ihr Können auf den Platz brächten – dann würde man gewinnen.

Personell bieten sich Dirk Lottner wieder zusätzliche Optionen. Neben Jacob meldeten sich auch die zuletzt angeschlagenen Markus Mendler und Martin Dausch zurück. Im Finale definitiv fehlen werden José Pierre Vunguidica, Markus Obernosterer, Oliver Oschkenat und Fatih Köksal. Im Hinblick auf das neuerliche Urteil durch den SFV appellierte FCS-Präsident Hartmut Ostermann an den eigenen Anhang sich auf den Rängen fair und sportlich zu verhalten: „Der Verband hat unmissverständlich klar gemacht, dass erneute pyrotechnische Vorfälle wie im Halbfinale einen Ausschluss aus dem kommenden Wettbewerb zur Folge haben wird. Keiner unserer Fans kann ein Interesse daran haben, dass Mannschaft und Verein für ein Fehlverhalten außerhalb des Platzes bestraft werden.“ 

Der 1. FC Saarbrücken verkündete übrigens heute, dass er künftig mit den Sportfreunden Köllerbach in der Jugend kooperieren werden: „Wir wollen uns im Saarland noch besser vernetzen und unser Scouting verbessern, insbesondere auch in den jüngsten Jahrgängen, in denen wir aktuell keine Mannschaften gemeldet haben, Köllerbach jedoch schon. Zudem können wir damit Spielern aus dieser Region, die auf dem Sprung sind, es aber noch nicht ganz in unsere Mannschaften schaffen, einen Partnerverein zur weiteren Entwicklung nennen“, so Karsten Specht, der Jugendkoordinator.