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Schaeffler und Audi gehen gemeinsam in die Zukunft

Schaeffler entwickelte zusammen mit Audi den Antriebsstrang des Audi e-tron FE06, der in der Saison 2019/2020 auf Punktejagd gehen wird. Foto: Audi Sport
  • Audi bleibt langfristiger Technologiepartner in der Formel E
  • Gemeinsame motorsportliche Erfolgsgeschichte in der elektrifizierten Rennserie dauert schon fünf Jahre
  • Matthias Zink: „Eine Kombination, die von Anfang an perfekt gepasst hat.“
  • Know-how gelangt von der Rennstrecke in Serienentwicklungen

Schaeffler und Audi bilden auch in Zukunft ein schlagkräftiges Team in der Formel E. Darauf haben sich der global tätige Automobil- und Industriezulieferer aus Herzogenaurach und die Marke aus Ingolstadt geeinigt. Die gemeinsame Entwicklung des Audi e-tron FE07 für die im Herbst 2020 startende siebte Saison wurde bereits begonnen. Es ist eine der erfolgreichsten Partnerschaften in der Formel E: Seit dem Debüt der Serie im Herbst 2014 ist Schaeffler Technologiepartner von Audi Sport ABT Schaeffler. Mit 40 Podiumsplätzen und mehr als 1.000 Punkten vor dem Start der sechsten Saison hat die Mannschaft auf und neben der Strecke Maßstäbe gesetzt. Schaeffler nutzt das in der rein elektrischen Rennserie gewonnene Know-how für seine Entwicklungsarbeit. 

Erfolgreiche Partnerschaft in der Formel E

„Schaeffler, Audi und die Formel E – das ist eine Kombination, die von Anfang an perfekt gepasst hat“, sagt Matthias Zink, Vorstand Automotive OEM bei Schaeffler. „Wir möchten als Unternehmen mit unseren Technologien im Bereich Antriebsstrang und Fahrwerk nachhaltige Mobilität innovativ gestalten. Die Formel E ist eine ideale Bühne, um diese Ideen in Sachen Elektromobilität zu präsentieren und uns in einem Wettbewerb auf sportlich höchstem Niveau zu messen. Gleichzeitig begeistert das Engagement schon seit Jahren Fans und Mitarbeiter gleichermaßen.“ 

In den ersten drei Jahren noch Partner des privaten Teams ABT Sportsline, entwickelt Schaeffler seit dem werkseitigen Einstieg von Audi im Herbst 2017 gemeinsam mit Audi den Antriebsstrang für die Formel E. Bei einem ansonsten baugleichen Rennauto für alle Teams ist die Kombination aus Motor, Getriebe, Inverter und Software das Herzstück des Fahrzeugs. Zukünftig ist Schaeffler als Technologie- und Entwicklungspartner vor allem an Bereichen wie Getriebe-, Motor- und Antriebskonzeptentwicklung sowie durch die Unterstützung bei der Prüfstandsarbeit und dem Prototypenbau als auch an der Lagerentwicklung und -fertigung beteiligt. „Ich freue mich, dass Audi und Schaeffler auch in den nächsten Jahren ein starkes Team bilden“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Wir haben gemeinsam schon viel erreicht, aber angesichts der immer höheren Leistungsdichte in der Formel E auch große Ziele in der Zukunft. Dass wir die Entwicklung des Audi e-tron FE07 für Saison sieben mit vereinten Kräften und als eingespieltes Team angehen können, ist deshalb von ganz besonderer Bedeutung.“

Ideales Testlabor für Serienentwicklungen

Für Schaeffler ist die Elektro-Rennserie das ideale Testlabor, um Mobilitätslösungen für die Mobilität von morgen zu entwickeln. Nur wer dort technologisch an der Spitze ist, kann auch später in der Serie vorne mitfahren. „In der Formel E gewinnen wir viel Know-how, das wir von der Rennstrecke in unsere Entwicklungsabteilungen übertragen“, sagt Dr. Jochen Schröder, Leiter des Unternehmensbereichs E-Mobiltät bei Schaeffler. „Die Relevanz des Wissens rund um ganzheitliches Antriebssystemverständnis, E-Motor, Leistungselektronik und Getriebe zeigt sich bereits in den seit 2018 für den Audi e-tron produzierten Schaeffler E-Achsgetrieben und fließt in zukünftige E-Antriebs-Komponenten und -Systeme ein, die sich aktuell bei Schaeffler in der Serienentwicklung befinden.“