Gillo: Neue grenzüberschreitende Stadtbahn rückt näher

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Trassen nach Forbach und Großrosseln könnten zur Rundschleife ergänzt werden

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo sieht im von der Landesregierung angekündigten Verkehrsentwicklungsplan große Chancen für den grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehr: „Ich freue mich sehr, dass das Land eine Saarbahnlinie von Saarbrücken nach Forbach für möglich hält und auch die Reaktivierung der Rosseltalbahn nach Großrosseln angedacht wird. Mit diesen beiden Strecken hätte man dann bereits 70 Prozent der vom Eurodistrict Saarmoselle vorgeschlagenen grenzüberschreitenden Rundschleife.“

Der Eurodistrict SaarMoselle habe bereits Ende 2015 eine vertiefende Machbarkeitsstudie für ein neues öffentliches Verkehrsmittel im Grenzraum vorgestellt. Die darin als „kleine Schleife“ bezeichnete Stadtbahntrasse führt vom Hauptbahnhof Saarbrücken über die Messe und die Folsterhöhe nach Forbach und zweigt über die ehemalige Grubenbahn in Richtung Petite-Rosselle ab. In Großrosseln schließt die Trasse an die stillgelegte Bahn-Trasse Fürstenhausen – Warndt an. Von Völklingen verläuft sie parallel zur Saar in östlicher Richtung bis zurück zum Saarbrücker Hauptbahnhof.

Peter Gillo weiter: „Diese 35 Kilometer lange Stadtbahntrasse würde den Warndt, Forbach, die Folsterhöhe und Alt-Saarbrücken mit einem grenzüberschreitenden ÖPNV-System erschließen und für mehr Lebensqualität, Wirtschaftsentwicklung und neuen Ansätzen im Städtebau führen. Derzeit laufen 99 Prozent aller Fahrten im Grenzraum mit dem Auto. Ein funktionierender ÖPNV wäre ein großer Schritt für den verdichteten Verkehrsraum und für den Klimaschutz.“

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