Der 1. FC Saarbrücken befindet sich in einer Zwischenphase. Nach der Trainerentlassung vom Montag gilt es nun das Spiel gegen den hoffnungslosen Tabellenletzten aus Koblenz siegreich zu absolvieren. Dann kann sich die Mannschaft bis Anfang Januar von der sicherlich sehr anstrengenden Hinrunde erholen und Marcus Mann sich auf die Trainersuche konzentrieren. Der neue Mann soll spätestens zum Trainingsauftakt im neuen Jahr das Zepter übernehmen.

Für den entstandenen Aufruhr machte Mario Müller auch die Mannschaft mitverantwortlich. Das System könne nicht über Sieg und Niederlage entscheiden, kommentierte er entsprechende Fragen, gestand aber gleichzeitig ein, dass die Mannschaft es nicht verstanden habe, das von Dirk Lottner bevorzugte 3-5-2 wie gewünscht umzusetzen.

Mario Müller

Dass nun unvermittelt auf ein 4-4-2 umgestellt werde, macht dem linken Außenverteidiger keine Schwierigkeiten. Wie Marcus Mann das Team aufstellt, hat er noch nicht abschließend entschieden. Die Überlegung schwankt zwischen dem Einsatz derjenigen, die unter Lottner regelmäßig zum Zug kamen, um bei diesen einen „Jetzt-erst-recht!“-Effekt zu erzielen oder aber zwei, drei der Unzufriedenen einzubauen, die sich mit Sicherheit gegen den Tabellenletzten beweisen wollen.

Aufgrund der Sperre von Boné Uaferro gehen wir davon aus, dass sich die Vierer-Abwehrkette aus Barylla, Zellner, Schorch und Müller zusammensetzen wird. Im Mittelfeld dürften zentral Zeitz und Perdedaj beginnen, auf den Außen Jänicke und Mendler, während im Sturm Jacob und Jurcher gesetzt sein sollten.

Der FCS rechnet mit 2.600 bis 2.800 Fans, die sich das erste Spiel der „Nach-Lottner-Ära“ anschauen möchten.