Noch bis zum Freitag, 31. Januar, läuft die Bewerbungsphase des Wettbewerbs „Kreativsonar“. Gesucht werden kreative Köpfe aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz, die eine außergewöhnliche Geschäftsidee realisieren wollen oder bereits umgesetzt haben. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kreativbranche der beiden Länder sichtbar zu machen, miteinander zu vernetzen und kreative Geschäftsmodelle nachhaltig zu fördern und deren Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Zu den Teilmärkten der Kreativwirtschaft zählen Bereiche wie Werbung, Software und Games, Presse, Design, Architektur, Film, Buch, Musik, Theater und Tanz, Rundfunk und Kunst.

Ausgelobt wird der Wettbewerb bereits zum fünften Mal von den Wirtschaftsministerien des Saarlandes und von Rheinland-Pfalz. Bis zu 12 Personen oder Unternehmen werden mit dem Kreativsonar ausgezeichnet. Die Gewinner erhalten ein Coaching-Programm im Wert von 5.000 Euro, das ihnen dabei hilft, ihre unternehmerische Basis langfristig zu stärken. Teil des Gewinnes ist außerdem ein Workshop-Bootcamp am Goethe-Institut in Nancy. Es wird organisiert von den Experten der Design Metropole in Aachen. Diese haben ein vielseitiges Workshop-Programm zusammengestellt.

Teilnehmen können alle Kreativschaffenden aus dem Saarland oder Rheinland-Pfalz, die eine herausragende Geschäftsidee umsetzen möchten oder diese bereits auf den Markt gebracht haben. Erstmalig werden auch Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Gastregion Ostbelgien eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Für sie wurde der Gast-Award „Internationale Gewässer“ als Nebenkategorie des Wettbewerbs ausgelobt. Die Partnerinstitution ist die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens (DG) mit Sitz in Eupen. 

„Mit Kreativsonar machen wir nicht nur das Potenzial der saarländischen und rheinland-pfälzischen Kreativwirtschaft sichtbar, sondern fördern auch die Vernetzung der Kreativen in der Großregion. Daraus können wertvolle Synergien entstehen – für die Branche selbst, aber auch mit und für andere Wirtschaftszweige. Aus der Szene kommen wichtige Impulse, beispielsweise für das Voranschreiten der Digitalisierung“, so die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger.

„Die Kreativwirtschaft verhilft mit innovativen Ansätzen, Ideen und Methoden Produkten und Dienstleistungen zur Sichtbarkeit und ist damit ein nicht zu unterschätzender Garant für den Erfolg. Die Kreativen sind wichtige Dienstleister für andere Wirtschaftsbranchen und insbesondere durch die rasche Adaption neuer Technologien Impulsgeber für weitere innovative Entwicklungen“, so der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

Umgesetzt wird der Wettbewerb erstmals durch Dock 11, das im Auftrag des saarländischen Wirtschaftsministeriums die Förderung und Vernetzung der Kreativbranche in der Region vorantreibt.


Anprechpartner: Jürgen Mißbach

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