Langjähriger Wunsch des Ortsrates geht in Erfüllung.

Ein lange gehegter Wunsch des Ortsrates Habach scheint nun in Erfüllung zu gehen: Der Landesbetrieb für Straßenbau beginnt mit den Planungen für den Bau eines kombinierten Geh- und Radweges entlang der Landstraße 301 zwischen Habach und Eiweiler. Gleichzeitig soll auch die Fahrbahn grundlegend erneuert und neu ausgebaut werden. Bis Ende des Jahres sollen die Planungen abgeschlossen werden, 2023 soll der neue Geh- und Radweg dann fertiggestellt sein.

Die CDU Habach begrüßt die nun beginnenden Planungen: „Der Lückenschluss zwischen Habach und Eiweiler ist ein wichtiges Projekt. Es ergänzt das saarländische Radwegenetz und schafft Sicherheit auf einem gefährlichen Streckenabschnitt,“ so der CDU-Ortsvorsitzende Alwin Theobald MdL.  Er ergänzt: „Bei der touristischen Radnutzung sind wir insgesamt gesehen im Saarland bereits spitze, im Alltag und für Berufspendler aber gibt es noch viel zu verbessern. Der Neubau eines Geh- und Radweges nach Eiweiler und damit eine Radwegeanbindung an die Saarbahn bedeutet einen weiteren Schritt, um die verschiedenen Verkehrsmittel intelligenter miteinander vernetzen und mit vielen kleinen Maßnahmen die Nutzung des Rads im Alltag sicherer, schneller und damit attraktiver machen.

Dass der Bau des Geh- und Radweges mit einer grundlegenden Sanierung der Landstraße einhergehe, mache zudem deutlich, dass im Saarland nicht ein Gegeneinander, sondern die sinnvolle Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger gehe. Rad und Auto sowie Bus und Bahn stellen Hand in Hand ein modernes Mobilitätsangebot für die Menschen dar, so Theobald.

Auch Ortsvorsteher Peter Dörr freut sich, dass der Rad- und Gehweg nun endlich Realität wird. „Dafür haben wir lange gekämpft. Ich bin froh, dass mit Bürgermeister Andreas Feld und unserem Landtagsabgeordneten Alwin Theobald, zwei starke Befürworter das Projekt unterstützen.“ Er hoffe, so Dörr, dass der Landesbetrieb für Straßenbau im Rahmen einer Informationsveranstaltungen die Pläne vorstelle und die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über die den Ablauf Baumaßnahme und auch über mögliche Verkehrsbeeinträchtigungen unterrichte.

Hintergrund:

Bereits seit den frühen achtziger Jahren liegen Pläne auf dem Tisch, zwischen Habach und Eiweiler einen Geh- und Radweg zu bauen.  Auf Antrag der CDU beriet der Ortsrat Habach letztmals im September 2016 über den Lückenschluss vom Haus Hubwald in Richtung Eiweiler und stimmte dem Antrag einstimmig zu. Durch den Weiterbau des Geh- und Radweges soll die „Eppelborner Runde“, eine Teilstrecke des saarländischen Radwegenetzes sicherer gemacht und die Verbindung zwischen den beiden großen Radwanderwegen komplettiert werden.  Die Fraktionssprecherin im Ortsrat Habach, Marliese Weber, betonte in der damaligen Sitzung: „Ein Radweg von Habach nach Eiweiler wäre eine direkte Verbindung unserer Gemeinde an die Saarbahn und somit ein regelrechtes Paradeprojekt einer interkommunalen Zusammenarbeit zur Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger.“ Gleichzeitig machte sie auch deutlich, dass die alte Forderung der CDU, am Ortseingang aus Richtung Eiweiler entweder die Fahrbahn zu verengen oder einen sogenannten Fahrbahnteiler einzubauen, ebenfalls bestehen bleibe.

Einen ersten kleinen Bauabschnitt gab es übrigens bereits 1986, als die Straßenmeisterei Lebach als Lehrbaustelle für ihre Auszubildenden ein 75 Meter langes Teilstück am Ortsausgang von Habach anlegten. Einer der damals mitwirkenden Auszubildenden für den Beruf des Straßenwärters und Tiefbaufacharbeiters war übrigens der Habacher CDU-Ortsvorsitzende Alwin Theobald, der heute die Interessen seiner Heimatgemeinde im Saarländischen Landtag vertritt und dem der Weiterbau des Geh- und Radweges stets ein Herzensanliegen blieb.