Sportkoordinator Peter Tretter wird den Fußball-Regionalligisten FK Pirmasens nach Saisonende verlassen. Der 53-Jährige, der in den vergangenen Jahren den Traditionsverein stark geprägt hat, will sich künftig neu orientieren.

„Nach über zehn Jahren beim FKP ist es an der Zeit, mal etwas Neues zu machen, sei es als Trainer im Aktivenbereich oder als Trainer oder Leiter in einem Nachwuchsleistungszentrum“, sagt Tretter, der im Sommer 2007 zum FKP gekommen war und seitdem verschiedene Ämter innehatte.

Besonders die Erfolge im Herrenbereich mit den beiden Regionalliga-Aufstiegen 2014 und 2018 sind Zeugen der engagierten Arbeit, die Peter Tretter in der Vergangenheit bei der „Klub“ geleistet hat. Auch zuvor war er bereits Co- und zeitweise Interimstrainer auf der Husterhöhe und betreute zudem die U19-Junioren. Mit seinen Schützlingen aus der Nachwuchsabteilung der „Klub“ erreichte er im Sommer 2012 die Bundesliga-Aufstiegsspiele gegen den FSV Frankfurt.

In rund 260 Regionalliga- und Oberliga-Spielen saß Tretter für den FK Pirmasens auf der Trainerbank und schaffte in seiner letzten Saison als Übungsleiter im vergangenen Sommer einen herausragenden neunten Tabellenplatz in der Regionalliga Südwest. Anschließend übergab er die Geschicke an seinen Nachfolger Patrick Fischer und übernahm die neue Aufgabe als Sportkoordinator. In diesem Amt fungiert er derzeit unter anderem als Bindeglied zwischen dem Aktivenfußball und dem Nachwuchsbereich.

„Ich habe dem Verein sehr viel zu verdanken, auch, dass ich die Chance bekommen habe, hier Trainer zu sein“, blickt Peter Tretter zurück. „Mit meinen sportlichen Erfolgen konnte ich dem Verein Einiges zurückgeben.“

Ob und wie die Position des Sportkoordinators ab der kommenden Saison besetzt wird, steht derzeit noch nicht fest. 

Wir als Verein danken Peter für seinen unermüdlichen Einsatz in den letzten 13 Jahren für den FKP. Er hat den FKP sportlich enorm weiterentwickelt und so die Grundlagen für die kommenden Jahre gelegt. Zunächst freuen wir uns aber darauf, mit ihm bis zum Sommer weiterzuarbeiten.