Anthony Barylla ist gesetzt.

„Jetzt geht´s los!“ – Tatsächlich, der FCS steht in den Startblöcken. Morgen beginnt die Restrunde an deren Ende der Aufstieg stehen soll – und muss. Ein Scheitern wäre undenkbar und würde den Verein sicherlich – auch personell – in eine schwere Krise führen. Doch diese Angst scheint unbegründet. Lukas Kwasniok und Anthony Barylla, die heute der Presse zum Gespräch im Sportfeld zur Verfügung standen, sind guter Dinge. „Ein Sieg wird in Saarbrücken immer erwartet. Da hat sich seit der Vorrunde nichts verändert“ kommentiert der neue Cheftrainer die Situation.

Bei der Aufstellung wird es sicherlich Härten geben, denn obwohl mit José-Pierre Vunguidica und Sebastian Jacob zwei Startplatzanwärter fehlen, drängeln sich viele um einen Platz im Team. Eine besondere Rolle hat Steven Zellner zuletzt gespielt. Mit seinem Einsatz darf wohl nach den Worten seines Chefs gerechnet werden. Nur in welcher Position – das ist noch fraglich. Eventuell kommt er wieder im Mittelfeld zum Einsatz, wo Fanol Perdedaj zuletzt wegen einer Muskelverhärtung passen musste.

Rund Tausend Fans erwartet Geschäftsführer David Fischer morgen am Bornheimer Hang. Eine sensationelle Zahl für einen Regionalligisten. Anthony Barylla zeigte sich sehr froh über die große Fanbeteiligung und auch über seinen Stammplatz. Er sieht auch mehr Möglichkeiten für sich im 4-4-2 nach vorne zu spielen.

Vor dem Spiel stand noch ein Termin an, den Daniel Batz und der 1. Vorsitzende des FCS, Jörg Alt, wahrgenommen hatten. Pokalheld Batz hatte seine Trikot aus dem Pokalsieg gegen den Karlsruher SC versteigert und dafür 1100 Euro erhalten. Dieses Geld wollte er einem guten Zweck zuführen und so kam es, dass das Theresienheim in Burbach sich nun über diese großzügige Spende freuen kann. Mehr dazu gibt es in unserem Video: