Maßnahmen zum Neubau einer Rettungswache haben begonnen

Nicht zu übersehen sind mittlerweile die Maßnahmen zum Neubau der DRK Rettungswache in der Saarlouiser Straße in Dillingen. Die aktuelle Einrichtung in der Dr.-Prior-Straße entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen einer modernen Rettungswache, die Anzahl von Fahrzeugen, Mitarbeitern und Einsätzen verlangten dringend nach einer Lösung. An der Rettungswache in Dillingen sind zur Zeit 1 Rettungswagen, 2 Krankentransportwagen und 2 Sonderfahrzeuge für die rettungsdienstliche Versorgung in der Region stationiert und es werden jährlich über 7.500 Einsätze durchgeführt.

Mit dem Grundstück in der Saarlouiser Straße, gleich neben dem DRK Gästehaus, hat der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF Saar) einen idealen Bauplatz für eine neue Rettungswache im innerstädtischen Bereich gefunden. „Es war mir ein wichtiges Anliegen, dass die Stadt Dillingen auch zukünftig ein Standort für einen schlagkräftigen Rettungsdienst bleibt. Es freut mich besonders, dass durch den Neubau den Mitarbeitern des DRK Dillingen jetzt auch moderne und angemessene Räumlichkeiten für ihre verantwortungsvolle Aufgabe zur Verfügung stehen werden“, erklärt Bürgermeister Franz-Josef Berg.

Das rund 1.500 qm große Baugrundstück, das auf dem Wege der Erbpacht zur Verfügung gestellt wird, ist durch seine verkehrsgünstige Lage und durch die räumliche Nähe zur Kernstadt von Dillingen gut geeignet. Die direkte Zufahrt auf die Hauptverbindungsstraßen gewährleistet weiterhin optimale Rahmenbedingungen für einen leistungsstarken Rettungsdienst in der gesamten Region. Die in unmittelbarer Nachbarschaft liegende Weiheranlage „In den Kröppen“ bleibt durch den Neubau unberührt.

Der Zweckverband bedankt sich bei Bürgermeister Franz-Josef Berg, der „gemeinsam mit den Mitarbeitern der Stadt und dem Stadtrat die Entwicklung der Maßnahme konstruktiv und mit viel Engagement unterstützt hat“. Auch der Geschäftsführer des DRK Dillingen, Markus Weingardt, freut sich für seine Mannschaft auf die neue Wache „So sehr uns der Standort in der Dr.-Prior-Straße ans Herz gewachsen ist, so dringend wissen wir auch um die Notwendigkeit einer neuen Rettungswache. Die Räumlichkeiten am alten Standort werden von uns aber auch weiterhin für die Aktivitäten, wie zum Beispiel Jugendrotkreuz, Kleiderkammer und Katastrophenschutz genutzt.“

Der teilweise zweigeschossige Neubau der Rettungswache trägt allen technischen und funktionalen Anforderungen an eine moderne Rettungswache Rechnung. Während in dem großzügigen Garagentrakt vier Einsatzfahrzeuge untergestellt werden können, dient eine weitere Halle als abgetrennte Wasch- und Desinfektionsmöglichkeit. Im Erdgeschoss sind auch die Sozial-, Umkleide- und Büroräume untergebracht, während sich die Ruheräume und ein Schulungsraum im Obergeschoss befinden. Die Investitionskosten für die Baumaßnahme von 1,84 Millionen Euro werden vom Land und dem ZRF zu jeweils 25 Prozent bezuschusst, während die verbleibenden Kosten durch die Leistungsentgelte von den Krankenassen getragen werden. Bau¬träger der neuen Rettungswache ist die RDS GmbH, ein Tochter-unternehmen des ZRF und der im Rettungs¬dienst beteiligten Hilfsorganisationen im Saarland. Die Bauzeit wird mit etwa 16 Monaten kalkuliert.

Der Verbandsvorsteher des ZRF und Landrat in St. Wendel Udo Recktenwald erklärt: „Der ZRF freut sich, eines der dringendsten Standortprobleme in Dillingen jetzt abschließend angehen zu können. Die Gewährleistung optimaler räumlicher, technischer und materieller Rahmenbedingungen für die Träger, als auch ein geographisch übers Land optimal verteiltes Angebot an Rettungswachen ist für uns als Rettungszweckverband das zentrale Grundanliegen, um die optimale Versorgung betroffener Bürgerinnen und Bürger durch den Rettungsdienst zu schaffen.“

Angesichts der derzeitigen Einschränkungen ergänzt der Verbandsvorsteher, dass „der ZRF Saar, das DRK Dillingen und die Stadt Dillingen das Projekt gerne mit einem offiziellen Spatenstich gestartet hätten, was leider wegen der aktuellen Beschränkungen nicht möglich war. Umso mehr werden wir die Einweihung der neuen Wache im nächsten Jahr gebührend feiern.“

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