Der Ingobertus fühlt sich „beschissen“

Die Statue wird seit Jahren vernachlässigt

Ein Beitrag aus dem aktuellen saarnews-Magazin für St. Ingbert.

Als der frühere St. Ingberter Oberbürgermeister Georg Jung 2012 vom Rohrbacher Ortsvorsteher Hans Wagner abgelöst wurde, vollzog sich dieser Amtswandel unter etwas unerfreulichen Umständen, bei denen die Statue des Ortspatrons Ingobertus eine herausragende Rolle spielte.

Inzwischen spricht niemand mehr über diese „Provinzposse“ über die damals das ganze Saarland gelacht hat. Nach dieser Statue, die etwas einsam und verlassen auf einer Wiese an der Autobahnauffahrt St. Ingbert West steht, kräht inzwischen kein Hahn mehr. Diese offensichtliche Gleichgültigkeit gegenüber dem St. Ingberter Ortspatron ist auch am bedauerlichen Zustand der Sandsteinfigur zu erkennen, um die sich offenbar niemand mehr kümmert.

Die ursprüngliche Absicht, rings um die Statue eine kleine Grünanlage anzulegen, wurde nie verwirklicht. Daran hätte sich auch in Zukunft nichts geändert, wenn sich in jüngster Zeit nicht ein St. Ingberter Bürger bei der Stadtverwaltung über den ungepflegten Zustand des Kreisels in der Ensheimerstraße beschwert hätte.

Über den ungepflegten Zustand des Kreisels in der Ensheimerstraße hat sich kürzlich ein St. Ingberter Bürger beschwert. Die Stadtverwaltung will Abhilfe leisten.

Die Stadtverwaltung hat inzwischen versprochen dieser Eingangspforte zur Stadt St. Ingbert mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Bei dieser Gelegenheit sollten sich die Fachleute auch einmal die Ingobertus-Statue ansehen, bei der ebenfalls Handlungsbedarf besteht, es sei denn die Stadt St. Ingbert legt keinen Wert mehr auf die Pflege ihres historischen Erbes.

Die Wiese rings um die Statue wird zwar regelmäßig gemäht, aber die geplante kleine Grünanlage lässt schon seit Jahren auf sich warten. Die Bank, die schon vor Jahren vor der Statue aufgestellt wurde, war schon nach kurzer Zeit demontiert und wurde seither auch nicht mehr erneuert.

Die Bank, die vor der Statue aufgestellt wurde, ist inzwischen verschwunden. Geblieben sind nur die beiden Auflageblöcke.

Dass das Unkraut rings um die Statue sprießt, ist zwar kein schöner Anblickt, aber als kleiner „Weidegrund“ für Bienen durchaus im Sinne der Biosphärenstadt St. Ingbert. 

Der Kopf der Ingobertusstatue wird von Vögeln als Landeplatz genutzt, die sich dabei offensichtlich „erleichtern“.

Wohl kaum im Interesse der Naturpflege dürfte dagegen der Vogelmist sein, den unsere gefiederten Freunde auf dem Kopf des Ingobertus hinterlassen.

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