Saar-Linke begrüßt Abzug von US-Truppen aus Deutschland

„DIE LINKE ist für den vollständigen Abzug aller Truppen aus Deutschland
als einem ersten Schritt zur Demilitarisierung unserer Gesellschaft“, so
Thomas Lutze, Landesvorsitzender der Saar-Linken. „Dass die USA einen
Teil ihrer in der Bundesrepublik stationierten Truppen nun nach Hause
entsenden wollen, ist zu begrüßen. Gefährlich ist aber die zeitgleiche
Verlegung von tausenden Soldaten und Ausrüstungen in osteuropäische
Staaten. Dies wird die Spirale des kalten Krieges mit Russland weiter
anheizen und ist kein Beitrag für ein einvernehmliches Verhältnis zur
ehemaligen Supermacht.“

Lutze weiter: „Ja, der Abzug der US-Truppen wird auch Konsequenzen auf
die regionale Wirtschaft und den Arbeitsmarkt haben. Hier müssen
wirtschaftspolitische Alternativen entwickelt werden, damit die
Menschen, die bislang für die US-Streitkräfte arbeiten, nicht arbeitslos
werden. Hiervon sind auch Saarländerinnen und Saarländer betroffen, die
im benachbarten Rheinland-Pfalz tätig sind. Aber weder Rüstung noch
Armeestandorte lassen sich dadurch rechtfertigen. Benötigt werden Jobs
in der Pflege, in der Bildung und bei der Polizei. Dafür fehlen aber
immer noch die finanziellen Mittel, weil sie u.a. in Rüstung und
Militärprojekte fließen. Eine Entwicklung, die nach Auffassung der
Linken die endlich gestoppt werden muss.“

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