Basel ohne Chance gegen Saarbrücken

Verrückte Welt: Ein dominanter Drittligaaufsteiger namens 1. FC Saarbrücken fügt dem Viertelfinalisten der Europa League eine herbe 1:5 Heimniederlage zu. Kaufen kann sich keiner etwas dafür, aber die Art des Auftritts der Saarländer in der Schweiz lässt auf einen guten Start in die neue Saison hoffen.

Nach der Rückkehr von der kroatischen U21 Nationalmannschaft durfte Marin Sverko gleich in die Startformation des 1. FC Saarbrücken rücken. Dafür rutschte Mario Müller zwei Positionen weiter nach vorne. Ansonsten bot Lukas Kwasniok das TEam auf, das man auch nach den beiden letzten, überzeugenden Auftritten in der vergangenen Woche erwarten durfte.

Die Saarländer starteten sehr selbstsicher gegen das Team von Ciriaco Sforza, das noch vor wenigen Wochen den Bundesligisten Eintracht Frankfurt souverän aus der Europa League befördert hatte. Dennoch hätten die Baseler nach fünf Minuten in Führung gehen müssen, doch Batz – heute in glänzender Form – vereitelte einen frühen Rückstand. Das gelang seinem Pendant auf der anderen Seite nicht: Nach einem Angriff der Saarländer über rechts konnte Tobias Jänicke durch einen Schuss aus der Drehung in der 7. Minute das 0:1 erzielen. Heute war Jänicke-Tag. Der zweite Treffer folgte drei Minuten später, ein Traumtor aus 20 Metern in den rechten Winkel. Nach 15 Minuten folgte eine Ecke. Fanol Perdedaj gab herein, Marin Sverko verlängerte, Sebastian Jacob verwandelte. Das kräftezehrende Pressing, das der FCS bis dahin umgesetzt hatte wurde nun reduziert. Die Mannschaft agierte defensiver, ließ den Gegner kommen, blieb jedoch über Gegenstöße die gefährlichere Mannschaft.

Interviews mit Tobias Jänicke, Sebastian Bösel und Lukas Kwasniok.

Nach dem Wechsel kam Schorch für Uaferro. Star auf dem Platz blieb Tobias Jänicke, der in der 48. Minute seinen dritten Treffer versenkte: Perdedaj passte auf den Mann aus Mecklenburg-Vorpommern – 0:4! Wiederum drei Minuten später kam dann auch Perdedaj durch einen Handelfmeter zu seinem Tor. Danach wurde viel gewechselt. Kianz Froese kam für den Mann des Tages und spielte einige schöne Pässe, auch Minos Gouras durfte an seiner linken Offensivposition für Mario Müller ran. Der FC Basel konnte durch Tician Tushi in der Nachspielzeit auf 1:5 verkürzen.

Fazit: Was dort heute auf dem Sportplatz Nr. 5 im St. Jakobs Park geschah ist fast so unglaublich wie die Pokalsiege der Saarbrücker in der vergangenen Spielzeit. Von vorne herein wurde ausschließlich über die Höhe der Niederlage diskutiert. Doch wie in der Begegnungen gegen die anderen höherklassigen Teams, trat Lukas Kwasnioks Truppe dem offensichtlichen Favoriten selbstbewußt entgegen. Hammer!

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