FCS-Kombiticket: Hürden für Veranstalter senken

Tressel: Kombitickets auch für Gäste kleinerer Veranstaltungen

Als Reaktion auf die Vereinbarung eines Kombiticket-Vertrags zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem SaarVV, damit FCS-Fans bequem und günstig ins Stadion kommen, fordert der saarländische Bundestagsabgeordnete und Grünen-Landeschef Markus Tressel, Kombitickets künftig auch für Gäste kleinerer Veranstaltungen zu ermöglichen. Das Verfahren sei bislang lediglich für Großveranstalter praktikabel; kleine und mittelgroße Veranstalter hätten das Nachsehen. Notwendig sei ein unkompliziertes Online-Verfahren mit einem transparenten Preissystem.

„Wenn Gäste mit ihrer Eintrittskarte gleichzeitig auch den öffentlichen Personennahverkehr nutzen können, bietet dies für alle Vorteile: Wer mit Bus oder Bahn kommt, profitiert von einer bequemen und kostengünstigen An- und Abreise und wer mit dem Auto fährt, hat weniger Staus und mehr Parkplätze. Im Gegenzug erhält der SaarVV vom Veranstalter für jede Eintrittskarte einen Geldbetrag, der zur Finanzierung des öffentlichen Personenverkehrs beiträgt“, sagt Markus Tressel, Bundestagsabgeordneter und Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Saar.

Allerdings sei das derzeitige Verfahren lediglich für Großveranstalter praktikabel. Tressel: „Wer als Veranstalter seinen Gästen ein Kombiticket anbieten möchte, muss dies bislang gesondert vertraglich mit dem SaarVV vereinbaren. Transparente Kriterien gibt es nicht. Für kleinere und mittelgroße Veranstalter ist die Barriere viel zu groß. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass Kombitickets derzeit lediglich für Besucher des Staatstheaters und Fans des 1. FC Saarbrücken gibt.“

Der Grünen-Politiker spricht sich dafür aus, die Hürden für Veranstalter zu senken. Tressel: „Der SaarVV muss Veranstaltern anbieten, die Fahrkarte auch für kleinere Veranstaltungen direkt auf die Eintrittskarte zu drucken. Wir brauchen für Veranstalter ein unkompliziertes Online-Verfahren mit einem transparenten Preissystem für Kombitickets je nach Zahl der Eintrittskarten. Technisch ist das kein Problem. Nicht nur Gäste von Großveranstaltungen, sondern auch Besucher kleinerer und mittelgroßer Veranstaltungen sollten künftig von Kombitickets profitieren können.“

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