Große Freude beim SV Rot-Weiß Hasborn: Der Förderkreis des Vereins erhielt am Mittwoch Besuch von Staatssekretär Sebastian Thul, der einen Zuwendungsbescheid über 10.000 Euro überbrachte. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm des Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz und sind für den Bau einer generationenübergreifenden Begegnungsstätte im Ort bestimmt.
„Eine starke Gemeinschaft kennzeichnet unsere saarländischen Dörfer und macht sie lebenswert. Deshalb ist ein wesentliches Ziel unseres Hauses, die Infrastruktur im ländlichen Raum zu verbessern und belebte Ortskerne zu fördern“, erklärte Thul bei der Übergabe. Besonders hob er das ehrenamtliche Engagement und die Kreativität der Hasborner Bürgerinnen und Bürger hervor: „Hier in Hasborn-Dautweiler erleben wir ein einzigartiges Projekt mit ganz eigenen Ideen der Anwohnerinnen und Anwohner und wie ein Treffpunkt im Grünen für Jung und Alt gestaltet werden kann – das Calisthenics-Feld.“
Der neue Kommunikationsplatz wird die bestehende Anlage, zu der bereits ein Boule-Feld und ein Kunstrasenspielfeld gehören, sinnvoll ergänzen. Beide Anlagen wurden bereits mit Unterstützung des Ministeriums umgesetzt und erfreuen sich reger Nutzung. Nun soll auch ein Ort für Begegnung und Austausch geschaffen werden. „Nachdem bereits eine Boule-Anlage und ein Kunstrasenspielfeld, die wir gerne mitfinanziert haben, zur körperlichen Aktivität einladen und rege genutzt werden, fehlt noch ein Platz zum ‚Sprooche‘. Auch diesen Kommunikationsplatz mit Sitzgelegenheit unterstützen wir gerne“, betonte Thul.
Die neue Anlage entsteht in unmittelbarer Nähe des „Waldstadions“ Hasborn und nutzt dessen Infrastruktur. Das sogenannte Calisthenics-Feld – ein Begriff, der aus dem Altgriechischen stammt und für körperliche Übungen mit dem eigenen Gewicht steht – wird seit 2019 Schritt für Schritt entwickelt und erweitert. Von den insgesamt 22.418,25 Euro zuwendungsfähigen Ausgaben für das neue Projekt übernimmt das Ministerium 10.000 Euro. Die verbleibenden 12.418,25 Euro sollen weitgehend durch Spenden abgedeckt werden.
Bemerkenswert: Die komplette Umsetzung erfolgt ehrenamtlich – ein Zeichen für den starken Zusammenhalt im Ort. Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten in der ländlichen Entwicklung finden sich auf der Website des Ministeriums.

