Montag, Januar 18, 2021

Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November in Saarbrücken

Politik

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In der Landeshauptstadt Saarbrücken machen am Mittwoch, 25. November, verschiedene Aktionen auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam.

Oberbürgermeister Uwe Conradt hisst morgens zusammen mit der Geschäftsführerin des Deutschen Gewerkschaftsbunds Saar, Bettina Altesleben, eine Fahne mit der Aufschrift „NEIN zu Gewalt an Frauen“. Um 15 Uhr halten Vertreterinnen des Saarbrücker FrauenForums vor dem Rathaus eine Mahnwache ab. Zu dem Aktionsbündnis gehören auch zahlreiche lokale Gewaltschutzorganisationen. Die Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Saarbrücken, Katharina Kunze: „Beide Aktionen sollen ein klares Zeichen setzen: In Saarbrücken wird geschlechtsspezifische Gewalt nicht toleriert, den Betroffenen wird geholfen. Das gilt auch und besonders in Zeiten, in denen der Kontakt zum sozialen Umfeld reduziert und das Konfliktpotential zu Hause erhöht ist.“

Bettina Altesleben, Geschäftsführerin der DGB-Region Saar: „Gewalt ist ein Thema, das nicht im Privaten bleiben darf! Bereits während des Corona-Lockdowns im Frühjahr wurden in rund 6,5 Prozent der Haushalte Kinder von einem Haushaltsmitglied gewalttätig bestraft, und eine von 30 Frauen (3,6 Prozent)  wurde von ihrem Partner zum Geschlechtsverkehr gezwungen, wie die erste große Studie zu dem Thema zeigte. Die Gesellschaft darf hier nicht weggucken!“

Kontaktdaten von Beratungsstellen (mehrsprachig) sind auf der Webseite des Frauenbüros der Landeshauptstadt unter www.frauenbuero.saarbruecken.de unter der Rubrik „Information und Beratung“ zu finden.

Hintergrund

115.000 Anzeigen wurden 2019 von Frauen und Mädchen wegen Partnerschaftsgewalt erstattet. Das Bundesfamilienministerium schätzt, dass zwölf Millionen Frauen und Mädchen in Deutschland bereits Gewalt erfahren mussten. Zu den Straftaten zählen unter anderem Mord und Totschlag, Körperverletzung, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und Übergriffe sowie  Stalking. Die „Kriminalistische Auswertung Partnerschaftsgewalt“ vom Bundeskriminalamt zeigt, dass mehr als 81 Prozent der Gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen sind und jeden dritten Tag in Deutschland eine Frau ermordet wird. Gewalt an Frauen ist keine private Angelegenheit, sondern ein gesellschaftliches Problem, das alle angeht.

Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November finden weltweit verschiedene Veranstaltungen statt. Seit 1981 informieren Institutionen, Aktivistinnen und Aktivisten an diesem Datum zu geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen. Es geht dabei beispielsweise um Themen wie Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch, Beschneidung von Frauen, häusliche Gewalt, Zwangsheirat oder Femizid.

Regionalverband Saarbrücken

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