Samstag, August 13, 2022
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Bebauungsplan „Hierscheider Graben“ in der kommenden Woche im Ortsrat Eppelborn

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Annahme der Vorentwürfe – Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden  

Auch wenn dies bereits mehrfach veröffentlicht wurde, die überhaupt in Frage kommenden Flächen im Ortszentrum wurden noch einmal eingehend untersucht, sie kommen für die Ansiedlung der in Frage kommenden Märkte nicht in Betracht. Sie sind für die heutigen Bedingungen zu klein, zu der Ladenfläche muss die Warenrampe, Lager, Sozialräume und die Parkplätze gerechnet werden. Einen Drogeriemarkt kann Eppelborn (Wunsch vieler Bürger) nur erhalten, wenn diese in Verbindung mit einem Discounter oder Vollsortimenter bauen kann. An diesen Tagsachen kommt keine Stadt oder Gemeinde vorbei. Auch in den umliegenden Gemeinden kann dies eingesehen werden, wie in Lebach, Illingen, Schmelz oder Tholey, aber auch in Merchweiler usw. Übrigens: Illingen hat noch keinen Drogerie-Markt.

Da wird nun von einem besonders aktiven Blogger und Facebooker ein Plänchen vorgelegt, einen Drogeriemarkt auf den sog. „Festplatz“ am Güterbahnhof zu bauen. Auch dies wurde ja bereits mit einem Discounter in den Jahren 2016-18 untersucht. Die RWE (heute eine Tochterfirma) hat einen Vertrag mit der Gemeinde, dass auf diesem Platz bei Bedarf Riesen-Transformatoren für das Umspannwerk in Uchtelfangen von der Bahn (eigenes Gleis) umgesetzt werden müssen. Dies wäre bei einer Bebauung in dieser Art und Weise nicht mehr möglich. Des Weiteren ist dieser Platz als Parkplatz für den Big Eppel ausgewiesen. Die Baugenehmigung dieses Kultur- und Kongress-Zentrums wurde nur erteilt mit der Ausweisung des Festplatzes als Parkplatz. Dies ist unabdingbar! Bevor dieser besagte Herr solche Pläne veröffentlicht sollte er sich über die Bedingungen kundig machen. Hier werden Bürger getäuscht und in die Irre geführt, auch die Bürger In der Allwies, Auf Drei Eichen oder der Schlossstraße.

Siehe Foto oben.

Das Einzelhandelsgutachten von 2014 sagt ganz klar aus, dass die bestehenden Märkte ausgebaut werden müssen, wenn Eppelborn Kaufkraft zurückerlangen will und die Bevölkerung überwiegend in der eigenen Gemeinde versorgt werden soll. Dort wird also von 3.000 qm Ladefläche gesprochen. Dies wurde seit 2014 nicht erreicht. Außer einer kleinen Erweiterung des Wasgau-Marktes 2017/18 ist nichts geschehen, der Discounter im Big Eppel hat zwar den Markt erneuert, eine Erweiterung war ja an der Stelle nicht möglich, der andere Discounter zwischen Eppelborn und Bubach will auch erweitern, hat dies bisher von der Fläche her nicht geschafft. Ein Drogerie-markt fehlt gänzlich. Dieser ist nur erreichbar im Zusammenhang mit einem großen Markt (oder zwei). Alle nur denkbaren Flächen wurden vom Bürgermeister und seinen Experten noch einmal untersucht, ebenso von den potentiellen Markt-Konzernen mit ihren Experten. Diese Märkte, die ja viel Geld investieren müssen für einen neuen Markt, haben alle Flächen für ungeeignet gehalten.

Hier muss auch gesagt werden, dass von Kritikern oft nur die Ladenflächen verglichen werden in den Flächen. Man muss natürlich einberechnen, dass Laderampe, Lagerflächen, Sozialräume sowie die notwendigen Parkflächen vorhanden sein müssen. Erst nach diesen umfangreichen Untersuchungen und Berechnungen der Planer, Ingenieure und Markt-Experten kam man zu dem Ergebnis, eine andere Fläche hierfür zu suchen und wurde im Bereich des „Hierscheider Grabens“ fündig. Diese Fläche eignet sich von der Lage, der Anbindung an das Landesstraßennetz usw sehr für ein Zentrum für die vorgetragenen Märkte (Discounter, Vollsortimenter und Drogerie-Markt). Dass dort auch eine Physiotherapie-Praxis entstehen soll, kommt von einem der Eigentümer dieser Fläche, der dies dort verwirklichen will, ein legitimes Ansinnen, er stellt ja auch Grund und Boden für das Zentrum insgesamt zur Verfügung.

Eine Paket-Station wird heute bei bestehenden Märkten oder Tankstellen positioniert, die heutigen Postagenturen haben in der Regel gar keinen Platz für eine solche Paket-Station. Es gibt übrigens in Eppelborn bei dem Discounter in der Rathausstraße bereits eine solche. Der Kritiker dieser Sache sollte sich einmal im Ort umsehen und auch die Praktiken der DHL sich einmal ansehen, dann kann man dies feststellen. Auch keine Angelegenheit, die man im Dorf losgelöst von einem Markt installieren kann. An der Eppelborner Tankstelle ist übrigens auch eine solche Paket-Box eines großen Online-Anbieters. Das sind heute ganz normale Vorgänge.     

Der Orts- und Gemeinderat wird in der 10. Kalenderwoche über die Annahme der Vorentwürfe formell beschließen, die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie deren Bekanntmachung. Im Rahmen der Offenlegung können alle Bürgerinnen und Bürger ihre Bedenken, Vorschläge und Fragen vorbringen. Sie werden objektiv bewertet und den Gremien zur Entscheidung noch einmal vorgelegt.         

Quelle: Ortsrat Eppelborn, Ortsvorsteher Berthold Schmitt

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