StartFCSBittere Niederlage für den FCS gegen starke Essener

Bittere Niederlage für den FCS gegen starke Essener

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12.996 wollten im Saarbrücker Ludwigspark die Wiederkehr des 1. FC Saarbrücken beobachten. Nach acht sieglosen Spielen unter Alois Schwartz belohnte sich die Mannschaft Interimstrainer Jürgen Luginger leider nicht für eine engagierte Leistung, besonders in der zweiten Hälfte und verlor gegen die von Ex-Trainer Uwe Koschinat trainierten Essener mit 2:3. 

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Wie erwartet hatte Jürgen Luginger die Startelf ordentlich durchgewirbelt. Manuel Zeitz und Tim Civeja konnten nach langer Zeit wieder von Beginn an ran, während Joel Bichsel und Kai Brünker (nicht ganz fit) zunächst auf der Bank saßen.

Gleich in der dritten Minute hallte der Torschrei durch den Ludwigspark. Rabihic, zuvor noch durch zwei schwache Pässe aufgefallen, zirkelte den Ball exakt in den Laufweg von Patrick Schmidt und der traf. Allerdings hatte zuvor bereits Schiedsrichter Eric Weissbach den Arm gehoben und auf seinen Linienrichter gedeutet, der die Fahne oben hatte – Abseits! Schmidt klatschte seinem Mitspieler dennoch Beifall und nahm die Entscheidung gelassen hin. In der Folge zeigte sich der FCS etwas aktiver, dennoch blieb es im Stadion ruhig, denn die Fans beider Seiten hatten 12 Minuten Schweigen angekündigt, wegen der bevorstehenden Innenministerkonferenz, die weitreichende „Sicherheitsmaßnahmen“ gegen Fußballfans beschließen könnte. Das beschäftigte die 22 Mann, die auf dem gut gepflegten Rasen im Ludwigspark gegeneinander antraten natürlich erst einmal nicht.

Die Saarbrücker zeigten, dass sie gewillt sind, den berühmten Bock umzustoßen. Gleichzeitig aber erfuhren, dass RWE ein völlig anderes Kaliber darstellte als beispielsweise der letzte Heimgegner, TSV Havelse. In der 23. Minute hätte es dennoch im Essener Tor klingeln müssen. Tim Civeja hatte den sehr beweglichen Paddy Schmidt in die Tiefe geschickt. Der umkurvte Jacob Golz und schob ein – doch Rio-Alonso rutschte in letzter Sekunde rein und bereinigte die Situation.

Auf der anderen Seite besaßen die Roten aus dem Pott durchaus ebenfalls ihre Möglichkeiten. Im direkten Gegenzug zur größten Chance des FCS, konnte Moustier ungehindert aus 20 Metern abziehen. Doch Menzel war auf dem Posten. In der 35. Minute hatten die Saarländer großes Glück, dass eine Eingabe von Kostka auf Mizuta nicht den Weg in den Saarbrücker Kasten fand. RWE war nun klar besser und bis auf die Virage Est war nicht viel vom blau-schwarzen Anhang zu hören. Das änderte sich in der 43. Minute als der FCS mit dem ballführenden Civeja, flankiert durch Schmidt und Kamara nur noch einen Gegenspieler vor sich hatte. Civeja entschied sich im Sechzehner für den Pass auf Kamara, der leider nur einen Roller zustande brachte. Kein Problem für Golz.

Die zweite Hälfte begann mit einem Kracher. Patrick Schmidt traf erneut – und diesmal zählte das Tor. Er köpfte einen von Florian Pick getretenen Freistoß direkt in die Maschen. Ein starker Auftritt des Webenheimers! Doch die Freude währte nicht lange. Brumme tankte sich in der 57. Minute über die rechte Abwehrseite der Saarbrücker bis zur Grundlinie durch, Pass in die Mitte, Tor Musel. Das war zu diesem Zeitpunkt ein echter Downer, denn der FCS hatte durchaus mehr vom Spiel gehabt in der zweiten Halbzeit. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In der 61. Minute erhielt Florian Pick den Ball im Essener Strafraum, verlud seinen Gegenspieler und knallte das Leder schmerzfrei in den Kasten. 2:1 für den 1. FC Saarbrücken!

In der 68. Minute demonstrierte Uwe Koschinat, dass er dem Saarbrücker Übergewicht durchaus noch etwas Imposantes von der Bank entgegensetzen konnte: Obuz, Janssen und Arslan kamen für Safi, Gjasula und Mause. Jürgen Luginger beantworte die Rochade mit Kai Brünker und Rodney Elongo-Yombo, die für Patrick Schmidt und Kasim Rabihic kamen. Ein unrühmlichen Auftritt hatte kurz darauf Kaito Mizuta, der Abdou Kamara im Vorbeilaufen einen mitgab. Das Schiedsrichterteam hatte erstaunlicherweise nichts gesehen. Kamara musste wenige Minuten später ausgewechselt werden. Für ihn kam Richard Neudecker.

Dann sah Schiedsrichter Weisbach doch etwas. Philip Fahrner war der Ball beim Abwehrversuch im Strafraum an die Hand gesprungen – klarer Elfmeter. Arslan verwandelte sicher. Luginger brachte jetzt noch Bretschneider für Civeja. Doch RWE war am Drücker. Einen Freistoß von Brumme konnte die Saarbrücker gerade noch zur Ecke abwehren. Dann hatte Elongo-Yombo in der 88. Minute die Chance auf den Siegtreffer. Golz parierte. Der FCS war nun im Powerplay-Modus. Fatalerweise. Ein Tempogegenstoß gegen zu hoch aufgerückte Saarbrücker ohne ausreichende Restabwehr schloss Bouebari-Kitsamoutsele überlegt ab. 2:3! Und sieben Minuten Nachspielzeit, die einem einzigen Sturmlauf des 1. FC Saarbrücken glich. Mehrere fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichter halfen auch nicht weiter. Es blieb bei der 2:3 Niederlage.

Fotogalerie von Catharina Kuhn:

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