Der Après-Ski-Club Herrensohr steuert in Zell im Zillertal auf die letzten Tage seines Aufenthalts zu – bei Bedingungen, die selbst erfahrene Skifahrer kurz innehalten lassen. Bestes Wetter, strahlender Sonnenschein und Temperaturen von bis zu elf Grad auf rund 2000 Metern sorgten für nahezu perfekte äußere Umstände, aber auch für leichtes Stirnrunzeln. Alpenpanorama ja, Frühlingstemperaturen inklusive.
Neben dem ungewöhnlich milden Wetter hatte der Tag jedoch auch seine emotionalen Tiefpunkte. Wie Schnipp in seinem Tagesbericht schildert, wurden die letzten saarländischen Vorräte endgültig aufgebraucht: Der finale Butterkuchen vom Café Lolo und die letzte Lyoner – treu geliefert aus der Heimat – sind Geschichte. „Traurige Ereignisse“, wie es nüchtern heißt, die sich auch durch bestes Kaiserwetter nicht vollständig kompensieren lassen.
Trotz dieser kulinarischen Einschnitte blieb die Stimmung stabil. Man habe, so ist zu hören, dem eigenen Namen noch einmal „alle Ehre gemacht“ und den Tag mit der gebotenen Ernsthaftigkeit ausklingen lassen. Details dazu bleiben diskret, der Begriff „super Abriss“ fällt jedoch nicht ohne Grund.
Für zusätzliche Farbtupfer im alpinen Weiß sorgte Berichterstatter Schnipp selbst: Mit bemerkenswerter Konsequenz wurde das Zillertaler Alpenpanorama mit Aufklebern des 1. FC Saarbrücken verschönert. FCS-Sticker auf Liften, Schildern und sonstigen geeigneten Flächen – „wie sich das gehört“. Die Resonanz innerhalb der Gruppe scheint eindeutig: Begeisterung. Manche Bilder seien „toll“, manche offenbar sogar sehr toll.
Unterm Strich bleibt festzuhalten: Auch ohne Butterkuchen und Lyoner, dafür mit viel Sonne, milden Temperaturen und einer ordentlichen Portion saarländisch-blau-schwarzer Folklore, hält der Après-Ski-Club Herrensohr die Fahne hoch. Die letzten Tage mögen hart werden – one Lyoner und Butterkuchen – aber wenigstens weiß jetzt auch das Zillertal, wo Saarbrücken liegt.












