StartPolitikCDU fordert höheren Aufstiegsbonus und perspektivisch kostenfreie Meisterausbildung

CDU fordert höheren Aufstiegsbonus und perspektivisch kostenfreie Meisterausbildung

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Die CDU-Landtagsfraktion Saarland hat sich erneut für eine stärkere finanzielle Unterstützung von Meisterfortbildungen ausgesprochen. Anlass ist die von der SPD-Alleinregierung beschlossene Erhöhung des saarländischen Aufstiegsbonus auf 2.000 Euro, die aus Sicht der CDU nicht weit genug geht. Bereits in den Haushaltsberatungen zum Doppelhaushalt 2026/2027 hatte die CDU-Fraktion eine Anhebung auf 3.000 Euro inklusive Gegenfinanzierung vorgeschlagen. Dieser Antrag wurde von der SPD abgelehnt.

Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Christopher Salm, und der Abgeordnete Bernd Wegner kritisieren insbesondere die aus ihrer Sicht bestehende Ungleichbehandlung zwischen akademischer und beruflicher Bildung. In ihrer gemeinsamen Erklärung heißt es:
„Während ein Studium an staatlichen Hochschulen kostenfrei ist, müssen angehende Meisterinnen und Meister oft erhebliche finanzielle Belastungen stemmen. Diese Ungleichbehandlung widerspricht unserem Anspruch der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Deshalb setzen wir uns als CDU seit Langem für die finanzielle Unterstützung der entsprechenden Aufstiegsfortbildungen mit dem saarländischen Meisterbonus ein, den wir in unserer Regierungsverantwortung eingeführt haben.“

Nach Auffassung der CDU wäre eine Anhebung des Meisterbonus auf 3.000 Euro ein wirksames Instrument, um dem Fachkräfte- und Nachwuchsmangel – insbesondere im Handwerk – entgegenzuwirken. In der Stellungnahme heißt es weiter:
„Eine Erhöhung des Meisterbonus auf 3.000 Euro wäre ein wichtiger und angemessener Beitrag, um der Fachkräfte- und Nachwuchsknappheit insbesondere im Handwerk entgegenzuwirken. Je stärker junge Menschen für eine Meisterqualifikation gewonnen werden, desto besser gelingt es, Betriebe zu sichern, neue Unternehmensgründungen sowie erfolgreiche Übernahmen zu ermöglichen und langfristig die regionale Wertschöpfung zu stärken. Perspektivisch wollen wir als CDU deshalb eine kostenfreie Meisterausbildung im Saarland, und zwar so schnell wie möglich.“

Die CDU verweist darauf, dass bereits heute zahlreiche Gewerke unter Auftragsrückständen, längeren Wartezeiten und einem Mangel an Meisterbetrieben leiden. Mit einer perspektivisch kostenfreien Meisterausbildung solle daher ein deutliches Signal gesetzt werden. „Viele Gewerke verzeichnen bereits heute Auftragsrückstände, Verlängerungen von Wartezeiten und fehlende Meisterbetriebe. Mit einer kostenlosen Meisterausbildung wollen wir ein deutliches Signal setzen: Berufliche Weiterbildung und unternehmerische Verantwortung werden stärker honoriert. Dafür setzen wir uns weiter ein“, erklären Salm und Wegner abschließend.

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