Mittwoch, März 3, 2021

Ein Kunstwerk dient nur noch als Rankgerüst

Politik

Luksic: Saarland und Moselle brauchen mehr Impfdosen und gemeinsame Teststrategie

 Der saarländische Bundestagsabgeordnete Oliver Luksic, Mitglied der deutsch-französischen Parlamentarierversammlung, kritisiert die mangelnden Koordinierung beim neuen Grenzregime und fordert für...

Spaniol: Regierung muss dringend Öffnungsplan beschließen und vorlegen

„Es hat sich heute bestätigt: Der Streit zwischen CDU und SPD über die Schulöffnungen dauert an. In der Landesregierung...

Wieder Wirbel um Kirkeler Wasser?

Die CDU fordert Aufklärung zu möglichen neuen Industrieflächen  Kirkel. Die CDU Kirkel fordert Aufklärung über mögliche Neuplanungen von Industrieflächen im...

Sein Schöpfer wurde einst mit dem Albert-Weisgerber-Preis geehrt

Ein Beitrag aus dem aktuellen Magazin saarnews St. Ingbert.

Seit 1958 verleiht die Stadt St. Ingbert im Abstand von drei Jahren den Albert-Weisgerber-Preis. Dieser Preis wird an bildende Künstler vergeben, die im Saarland oder im benachbarten Kulturraum geboren sind oder dort ihren ständigen Wohnsitz haben. Als bildende Künstler, an die dieser Preis verliehen werden kann, gelten Maler, Bildhauer und Graphiker.

Im Jahr 1961 wurde dieser Preis an den Saarbrücker Maler und Graphiker Max Mertz verliehen, der der Stadt St. Ingbert ein Werk hinterlassen hat, das seitdem den Kreisel an der Autobahnauffahrt St. Inbert-Mitte schmückt.

Es handelt sich um ein großflächiges Beton-Relief, das ursprünglich an der Fassade eines öffentlichen Gebäudes angebracht war. Als dieses Gebäude abgerissen wurde, drohte dieses Kunstwerk zusammen mit dem übrigen Bauschutt auf einer Deponie entsorgt zu werden.

Dank der Hilfe eines St. Ingberter Bauunternehmens konnte die Stadt St. Ingbert dieses Werk ihres Preisträgers vor der Zerstörung retten.

Das Beton-Relief wurde im Kreisel an der Autobahnauffahrt St. Ingbert aufgestellt, was einige kritische Kommentare zur Folge hatte.

Doch im Gegensatz zur Statue des Ortspatrons Ingobertus, die in St. Ingbert einen Kultur- und Glaubenskampf auslöste und deshalb vom Kreisel in der Ensheimerstraße entfernt wurde, blieb dem Betonrelief des Preisträgers Max Mertz diese Demontage erspart.

In jüngster Zeit bietet dieses ungewöhnliche Kunstwerk wieder einen Anlass zu kritischen Kommentaren. Es dient inzwischen nur noch als Rankgerüst für eine Begrünung, die das Kunstwerk völlig überwuchert hat.

Der Bambus, der den Kreisel in der Dudweiler Straße schmückt, hat sich zu einem undurchsichtigen Dickicht entwickelt, das den Autofahrern den Überblick versperrt

Kritisch beurteilt werden schon seit längerer Zeit auch die Ausschmückungen der Verkehrskreisel in der Dudweiler Straße und am Grubenweg. In der Dudweiler Straße verhindert der Bambus, der dort emporragt den Überblick über den Kreisel, was viele Autofahrer bemängeln.

Der Hopfen, der zur Erinnerung an die Bierstadt St. Ingbert am Grubenweg angepflanzt wurde, macht dagegen einen etwas kümmerlichen Eindruck. 

Nicht so recht gedeihen will der Hopfen, der zur Erinnerung an die frühere Bierstadt St. Ingbert auf dem Keisel am Grubenweg angepflanzt wurde.


Regionalverband Saarbrücken

Stadtrat legt Grundstein für Erweiterung der Fußgängerzone am St. Johanner Markt

Die Jamaika-Koalition im Stadtrat begrüßt das Vorhaben, die Fußgängerzone am St. Johanner Markt zu erweitern. Heute hat der Stadtrat...
- Anzeige -

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung