In der Polizeiinspektion Saarlouis hat kürzlich ein deutsch-polnischer Austausch zu Fragen der inneren Sicherheit stattgefunden. Teilnehmer waren nach Angaben des Landkreises Vertreter aus Politik, Verwaltung und Polizei aus dem Landkreis Saarlouis sowie dem polnischen Landkreis Bochnia.
An dem Treffen nahmen unter anderem Innenminister Reinhold Jost, Landrat Patrik Lauer sowie der polnische Landrat Adam Korta teil. Gastgeber waren Vertreter der Polizeiinspektion Saarlouis um den stellvertretenden Dienststellenleiter Hardi Fritz.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen nach Angaben der Beteiligten Fragen zur Organisation der saarländischen Polizei, zur Verkehrssicherheit sowie zur Suche nach vermissten Personen – etwa Jugendlichen oder demenzkranken Menschen. Auch der Einsatz von Diensthunden wurde thematisiert.
Innenminister Jost stellte demnach die zentral organisierte Struktur der saarländischen Polizei vor. Er verwies auf kurze Entscheidungswege, spezialisierte Einheiten sowie die Zusammenarbeit zwischen den Dienststellen. Zudem betonte er, dass technische, materielle und personelle Ausstattung weiter ausgebaut würden.
Die beiden Landräte Lauer und Korta hoben die Bedeutung funktionierender Zusammenarbeit hervor. Gerade in einer sich schnell verändernden Welt spiele Sicherheit eine wichtige Rolle. Als Beispiel für erfolgreiche Kooperation nannten sie den Bereich Katastrophenschutz, insbesondere die Zusammenarbeit der Feuerwehren beider Regionen.
Das Treffen war Teil des Jubiläumsprogramms zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen dem Landkreis Saarlouis und dem Landkreis Bochnia. Im Laufe des Jahres sind weitere Begegnungen und Veranstaltungen geplant.
Nach rund zwei Stunden Austausch zogen die Teilnehmer nach Angaben des Landkreises eine positive Bilanz. Zudem sei ein weiterer enger Kontakt vereinbart worden.

