Samstag, Februar 27, 2021

Ein erfolgreiches Jahr im Amt: Lebacher Behindertenbeauftragter ist zufrieden

Politik

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Seit etwas mehr als einem Jahr ist Pascal Borr ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Stadt Lebach (wir berichteten). Schon zu seinem Amtsantritt kündigte er an, eine Aufstellung von aus seiner Sicht kritischen Punkten zu erarbeiten und diese dann mit Bürgermeister Klauspeter Brill und den entsprechenden Verantwortlichen im Rathaus zu besprechen.

Das hat Pascal Borr auch getan: Seine Liste, mittlerweile 21 Punkte lang, beinhaltet verschiedene Probleme, die nicht nur in der Kernstadt, sondern auch in den Stadtteilen aufgefallen oder ihm  gemeldet worden sind. Zumeist geht es dabei um unzureichende Markierungen oder zu hohe Bordsteinkanten, welche für Behinderte Gefahren, aber auch teilweise unüberwindliche Barrieren darstellen.

Nach dem Überreichen seiner Liste und mehreren Besprechungen mit dem Bürgermeister und dessen Fachleuten hat sich auch schon einiges getan: „Sehr froh bin ich über zwei einvernehmlich gefundene Lösungen, nämlich über die neuen Markierungen der Überquerung des Freizeitweges in der Poststraße und auch über die beiden erst kürzlich markierten neuen Behinderten-Parkflächen auf der Höhe des Eiscafés auf dem Bitscher Platz. Hier konnten gerade für Behinderte echte Erleichterungen erreicht werden.“ Insgesamt sehr zufrieden zeigt sich der Behindertenbeauftragte mit der guten Zusammenarbeit zwischen ihm und der Stadtverwaltung. Von den erwähnten 21 Punkten auf seiner Liste seien sechs bereits als erledigt abgehakt und weitere neun in Prüfung oder Bearbeitung. Wichtig ist Borr dabei, nicht nur die Probleme aufzuzeigen, sondern selbst konstruktive Lösungen vorzuschlagen. „Man muss auch nicht immer gleich den Mercedes fordern, sondern ist oft erfolgreicher, wenn man gemeinsam einfache, kostengünstige und dennoch praktikable Lösungen findet“, ist er sich sicher.

Sehr zufrieden ist er auch mit der Resonanz aus der Bevölkerung: „Alleine in diesem Jahr konnte ich zuhause telefonisch acht Anfragen klären, und meine regelmäßigen Sprechstunden im Rathaus haben seitdem 14 Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen. Die dort angesprochenen Themen befassen sich quer Beet mit Problemen von behinderten Menschen. Um Mobilitätsprobleme geht es dabei ebenso wie beispielsweise um die Verlängerung eines Schwerbehindertenausweis oder um Rentenangelegenheiten. „Manchmal sucht man einfach meinen Rat, manchmal kann ich das konkrete Problem lösen, und manchmal kann ich auch vermitteln.“

Seine nächste Sprechstunde im Rathaus findet am 28. Juni von 14.00 bis 16:00 Uhr statt, erreichbar ist Pascal Borr telefonisch über 0173/3159902 oder per eMail unter pborr@web.de

Regionalverband Saarbrücken

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